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Divergierende Geldpolitik für 2025 erwartet
27.11.24 09:24
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Seit den US-Wahlen haben sich die geldpolitischen Erwartungen der USA und der Eurozone voneinander entfernt, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Bis August 2025 würden die Märkte 6 statt bisher 5 Zinssenkungen für die Eurozone einpreisen. Hingegen würden in den USA 2 oder 3 statt wie vor der Wahl 4 Zinssenkungen erwartet. Insbesondere Trumps Versprechen zur Einführung und Erhöhung von Zöllen und schnelle Steuersenkungen würden inflationär wirken und zumindest das weitere Tempo von Zinssenkungen verlangsamen. Zudem werde neuerdings auch erwartet, dass im Jahr 2025 die Inflation in den USA auch aufgrund der starken wirtschaftlichen Entwicklung über 2% bleiben werde. In der Eurozone gehe man bereits im Februar vom Fall unter die 2%-Zielmarke aus.
FED-Chef Powell habe zuletzt betont, dass er bezüglich weiterer Zinssenkungen keine Eile verspüre. Die Kombination aus einem konstant starken Arbeitsmarkt, stetig übertroffenen Erwartungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und der beständig erhöhten Inflation würde den Druck auf Zinssenkungen stark reduzieren. In der Eurozone sei trotz positiver Inflationsdaten die wirtschaftliche Lage stark angespannt, und es gebe erhöhten Druck auf schnelle Zinssenkungen. All dies stärke den USD gegenüber dem Euro! (27.11.2024/alc/a/a)
Bis August 2025 würden die Märkte 6 statt bisher 5 Zinssenkungen für die Eurozone einpreisen. Hingegen würden in den USA 2 oder 3 statt wie vor der Wahl 4 Zinssenkungen erwartet. Insbesondere Trumps Versprechen zur Einführung und Erhöhung von Zöllen und schnelle Steuersenkungen würden inflationär wirken und zumindest das weitere Tempo von Zinssenkungen verlangsamen. Zudem werde neuerdings auch erwartet, dass im Jahr 2025 die Inflation in den USA auch aufgrund der starken wirtschaftlichen Entwicklung über 2% bleiben werde. In der Eurozone gehe man bereits im Februar vom Fall unter die 2%-Zielmarke aus.
FED-Chef Powell habe zuletzt betont, dass er bezüglich weiterer Zinssenkungen keine Eile verspüre. Die Kombination aus einem konstant starken Arbeitsmarkt, stetig übertroffenen Erwartungen in der wirtschaftlichen Entwicklung und der beständig erhöhten Inflation würde den Druck auf Zinssenkungen stark reduzieren. In der Eurozone sei trotz positiver Inflationsdaten die wirtschaftliche Lage stark angespannt, und es gebe erhöhten Druck auf schnelle Zinssenkungen. All dies stärke den USD gegenüber dem Euro! (27.11.2024/alc/a/a)


