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Diese Woche steht ganz unter dem Eindruck der US-Geldpolitik
08.12.25 14:45
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Vor dem Hintergrund unspektakulärer Wirtschaftsdaten setzte der deutsche Aktienindex in der vergangenen Handelswoche seine Erholung fort, so die Analysten der DekaBank.
Die Diskussionen um die deutsche Rentenreform dürften an den Kapitalmärkten nur dann zum Thema werden, wenn die Bundesregierung über diese Entscheidung stolpern würde, was politische Instabilität in Deutschland auslösen könnte. Nach den jüngsten Diskussionen um die Werthaltigkeit der US-Technologieunternehmen habe es zuletzt auch wieder zuversichtliche Stimmen gegeben. Die sehr ertragreichen Geschäftsmodelle der Plattformunternehmen würden hohe Investitionen in Produkte ermöglichen, die einen großen Nutzwert für Unternehmen und private Haushalte versprechen würden, d.h. in der Branche gebe es genügend Substanz. Ob allerdings die gegenwärtigen Erwartungen vollumfänglich erfüllt und welche Unternehmen die größten Gewinner der Entwicklung sein würden, bleibe ungewiss.
Ganz wichtig für die weitere Entwicklung der Finanzmärkte sei, wie sich die US- Notenbank FED in dieser Phase des kräftigen Wirtschaftswachstums verhalte. Entspannt zurücklehnen könne sich dagegen die Europäische Zentralbank (EZB). Die neuesten Inflationsdaten für November hätten signalisiert, dass die Inflation im Griff bleibe. Insofern sei bis auf Weiteres mit keiner Veränderung der EZB-Leitzinsen zu rechnen.
Diese Woche stehe ganz unter dem Eindruck der US-Geldpolitik. Eine Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte gelte nach der Kommunikation aus dem Zentralbankrat als gesetzt. Nachdem US-Präsident Trump mit Kevin Hasset jetzt einen sehr regierungsnahen Nachfolger für den bisherigen Notenbankchef Powell nominiert habe, würden allerdings die Befürchtungen steigen, dass die FED ihre Leitzinsen aus politischen Gründen weiter senken könnte, als es angesichts einer immer noch zu hohen US-Inflation angemessen wäre. (Märkte im Fokus vom 08.12.2025) (08.12.2025/alc/a/a)
Die Diskussionen um die deutsche Rentenreform dürften an den Kapitalmärkten nur dann zum Thema werden, wenn die Bundesregierung über diese Entscheidung stolpern würde, was politische Instabilität in Deutschland auslösen könnte. Nach den jüngsten Diskussionen um die Werthaltigkeit der US-Technologieunternehmen habe es zuletzt auch wieder zuversichtliche Stimmen gegeben. Die sehr ertragreichen Geschäftsmodelle der Plattformunternehmen würden hohe Investitionen in Produkte ermöglichen, die einen großen Nutzwert für Unternehmen und private Haushalte versprechen würden, d.h. in der Branche gebe es genügend Substanz. Ob allerdings die gegenwärtigen Erwartungen vollumfänglich erfüllt und welche Unternehmen die größten Gewinner der Entwicklung sein würden, bleibe ungewiss.
Ganz wichtig für die weitere Entwicklung der Finanzmärkte sei, wie sich die US- Notenbank FED in dieser Phase des kräftigen Wirtschaftswachstums verhalte. Entspannt zurücklehnen könne sich dagegen die Europäische Zentralbank (EZB). Die neuesten Inflationsdaten für November hätten signalisiert, dass die Inflation im Griff bleibe. Insofern sei bis auf Weiteres mit keiner Veränderung der EZB-Leitzinsen zu rechnen.
Diese Woche stehe ganz unter dem Eindruck der US-Geldpolitik. Eine Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte gelte nach der Kommunikation aus dem Zentralbankrat als gesetzt. Nachdem US-Präsident Trump mit Kevin Hasset jetzt einen sehr regierungsnahen Nachfolger für den bisherigen Notenbankchef Powell nominiert habe, würden allerdings die Befürchtungen steigen, dass die FED ihre Leitzinsen aus politischen Gründen weiter senken könnte, als es angesichts einer immer noch zu hohen US-Inflation angemessen wäre. (Märkte im Fokus vom 08.12.2025) (08.12.2025/alc/a/a)


