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Deutschland könnte auf Steuern verzichten
09.08.19 12:44
BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Von außen betrachtet erscheint Deutschland besessen von der "schwarzen Null", der Vorgabe auf keinen Fall mehr Schulden zu machen als Einnahmen generiert werden, so Mark Dowding, Partner und Chief Investment Officer von BlueBay Asset Management.
Dabei scheine die Regierung in Berlin zu übersehen, dass sich Deutschland wie Alice in einem Wunderland befinde. Da Bundeanleihen sämtlicher Laufzeiten negative Renditen zeigen würden, könnten die Schulden paradoxerweise durch die Ausgabe neue Schuldscheine reduziert werden.
De facto könnte Deutschland über mehrere Jahre hinaus keine Steuern mehr erheben und trotzdem würde der Staatshaushalt gestärkt werden. Sollte das verrückt klingen, angesichts der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen von minus 0,6 Prozent seien diese Aussagen absolut sinnvoll.
Die verrückte Welt der Märkte entbindet uns jedoch nicht davon, Investitionsentscheidungen zu treffen und die starke Volatilität bietet gerade aktiven Managern, die eher eine langfristige Perspektive einnehmen, gute Möglichkeiten, so die Experten von BlueBay Asset Management.
Solche sähen die Experten beispielsweise in Europa in italienischen und griechischen Staatsanleihen sowie in der Finanzbranche, die sich ihrer Meinung nach erfolgreich stabilisiert habe. Für die USA würden die Experten von BlueBay Asset Management nicht die Markterwartung von mehreren Zinssenkungen der Notenbank FED vor Jahresende teilen. Dagegen sähen sie schon jetzt ein deutlich langsameres Wachstum in Europa und die Notwendigkeit neuer Anreize scheine offensichtlich. Sollte der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi im September eine akkomodierende Geldpolitik ankündigen, dürften niedrigere Spreads die Folge sein, da Investoren eher in Investment-Grade Anlagen investieren würden, um sich vor den Risiken von Kreditausfällen in einem Rezessionsszenario zu wappnen. (09.08.2019/alc/a/a)
Dabei scheine die Regierung in Berlin zu übersehen, dass sich Deutschland wie Alice in einem Wunderland befinde. Da Bundeanleihen sämtlicher Laufzeiten negative Renditen zeigen würden, könnten die Schulden paradoxerweise durch die Ausgabe neue Schuldscheine reduziert werden.
Die verrückte Welt der Märkte entbindet uns jedoch nicht davon, Investitionsentscheidungen zu treffen und die starke Volatilität bietet gerade aktiven Managern, die eher eine langfristige Perspektive einnehmen, gute Möglichkeiten, so die Experten von BlueBay Asset Management.
Solche sähen die Experten beispielsweise in Europa in italienischen und griechischen Staatsanleihen sowie in der Finanzbranche, die sich ihrer Meinung nach erfolgreich stabilisiert habe. Für die USA würden die Experten von BlueBay Asset Management nicht die Markterwartung von mehreren Zinssenkungen der Notenbank FED vor Jahresende teilen. Dagegen sähen sie schon jetzt ein deutlich langsameres Wachstum in Europa und die Notwendigkeit neuer Anreize scheine offensichtlich. Sollte der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi im September eine akkomodierende Geldpolitik ankündigen, dürften niedrigere Spreads die Folge sein, da Investoren eher in Investment-Grade Anlagen investieren würden, um sich vor den Risiken von Kreditausfällen in einem Rezessionsszenario zu wappnen. (09.08.2019/alc/a/a)


