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Deutschland: Inflationsüberraschung verändert den Zinsblick
07.01.26 09:05
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate ist in Deutschland im Dezember stärker gefallen als erwartet, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Gegenüber dem Vorjahresmonat habe sich die Inflation auf 1,8% Y/Y (HVPI: 2,0% Y/Y) abgeschwächt. Der deutliche Rückprall sei vor allem auf niedrigere Kraftstoffpreise und die volatile Komponente der Pauschalreisen zurückzuführen. Der Rückgang der Kernrate auf 2,4% Y/Y solle daher nicht überbewertet werden, zumal die Preisentwicklung bei Dienstleistungen unverändert hartnäckig bleibe. Im Euroraum insgesamt deute sich zum Jahresende 2025 ebenfalls eine Abschwächung des Preisdrucks an. Die aus Sicht der Analysten der NORD/LB ohnehin überzogenen Wetten einiger Marktteilnehmer auf eine Zinserhöhung der EZB bereits in diesem Jahr dürften damit vorerst wieder in der Schublade verschwinden. An den Märkten seien entsprechende Spekulationen heute deutlich ausgepreist worden. Die EZB dürfte sich in ihrer Einschätzung bestätigt sehen, dass das gegenwärtige Leitzinsniveau angemessen sei - eine mögliche Zinsanhebung liege jedoch in weiter Ferne.
Tagesausblick: Die vorläufigen HVPI-Daten aus der Eurozone für den Monat Dezember dürften heute bestätigen, dass auf Sicht weiterhin kein geldpolitischer Handlungsbedarf bestehe. Die gestrigen freundlichen Daten für die Inflationsentwicklung in Deutschland würden dies bereits andeuten. Gegenwärtige Stimmen aus dem EZB-Rat würden diese Einschätzung ebenfalls bekräftigen.
Aus den USA kämen am Nachmittag aktuelle Daten zum ISM Services PMI, auf den als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Dynamik im bekanntermaßen gewichtigen US-Dienstleistungssektor zu achten sein werde. (07.01.2026/alc/a/a)
Gegenüber dem Vorjahresmonat habe sich die Inflation auf 1,8% Y/Y (HVPI: 2,0% Y/Y) abgeschwächt. Der deutliche Rückprall sei vor allem auf niedrigere Kraftstoffpreise und die volatile Komponente der Pauschalreisen zurückzuführen. Der Rückgang der Kernrate auf 2,4% Y/Y solle daher nicht überbewertet werden, zumal die Preisentwicklung bei Dienstleistungen unverändert hartnäckig bleibe. Im Euroraum insgesamt deute sich zum Jahresende 2025 ebenfalls eine Abschwächung des Preisdrucks an. Die aus Sicht der Analysten der NORD/LB ohnehin überzogenen Wetten einiger Marktteilnehmer auf eine Zinserhöhung der EZB bereits in diesem Jahr dürften damit vorerst wieder in der Schublade verschwinden. An den Märkten seien entsprechende Spekulationen heute deutlich ausgepreist worden. Die EZB dürfte sich in ihrer Einschätzung bestätigt sehen, dass das gegenwärtige Leitzinsniveau angemessen sei - eine mögliche Zinsanhebung liege jedoch in weiter Ferne.
Tagesausblick: Die vorläufigen HVPI-Daten aus der Eurozone für den Monat Dezember dürften heute bestätigen, dass auf Sicht weiterhin kein geldpolitischer Handlungsbedarf bestehe. Die gestrigen freundlichen Daten für die Inflationsentwicklung in Deutschland würden dies bereits andeuten. Gegenwärtige Stimmen aus dem EZB-Rat würden diese Einschätzung ebenfalls bekräftigen.
Aus den USA kämen am Nachmittag aktuelle Daten zum ISM Services PMI, auf den als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Dynamik im bekanntermaßen gewichtigen US-Dienstleistungssektor zu achten sein werde. (07.01.2026/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


