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Deutschland: Inflationsdaten bleiben im Fokus
29.11.17 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Seit Mitte Juni befindet sich der Ölpreis zwar im Höhenflug, ein solcher ist bei der Inflation in Deutschland aber bisher ausgeblieben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Vielmehr habe die Teuerung im Oktober auf der Unterseite überrascht, was allerdings auf eine temporäre Schwäche bei den Preisen für Pauschalreisen zurückzuführen sei. Im November seien zwar die Heizölpreise deutlich angezogen, von den Benzinpreisen scheine indes kein starker Impuls auszugehen. Insgesamt würden die Analysten mit einem Inflationsplus von 0,3% gg. Vm. rechnen, gleichbedeutend mit einem Anstieg der Jahresrate von 1,6% auf 1,8%. Mit jeweils 1,7% dürfte die Teuerung 2017 und 2018 in Deutschland trotz der guten Auslastung des Arbeitsmarktes relativ niedrig bleiben.
Auf der letzten EZB-Sitzung habe es Überlegungen gegeben, die Beendigung des QE-Programms nicht sklavisch an die Inflationsprognosen zu binden. Dadurch würde die Tür geöffnet, das QE-Programm auch zu beenden, ohne das Inflationsmandat bereits erfüllt zu haben. Nichtsdestotrotz dürfte die Entwicklung an den Rentenmärkten weiter stark an die Inflationsentwicklung gekoppelt sein. (29.11.2017/alc/a/a)
Vielmehr habe die Teuerung im Oktober auf der Unterseite überrascht, was allerdings auf eine temporäre Schwäche bei den Preisen für Pauschalreisen zurückzuführen sei. Im November seien zwar die Heizölpreise deutlich angezogen, von den Benzinpreisen scheine indes kein starker Impuls auszugehen. Insgesamt würden die Analysten mit einem Inflationsplus von 0,3% gg. Vm. rechnen, gleichbedeutend mit einem Anstieg der Jahresrate von 1,6% auf 1,8%. Mit jeweils 1,7% dürfte die Teuerung 2017 und 2018 in Deutschland trotz der guten Auslastung des Arbeitsmarktes relativ niedrig bleiben.
Auf der letzten EZB-Sitzung habe es Überlegungen gegeben, die Beendigung des QE-Programms nicht sklavisch an die Inflationsprognosen zu binden. Dadurch würde die Tür geöffnet, das QE-Programm auch zu beenden, ohne das Inflationsmandat bereits erfüllt zu haben. Nichtsdestotrotz dürfte die Entwicklung an den Rentenmärkten weiter stark an die Inflationsentwicklung gekoppelt sein. (29.11.2017/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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