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Deutschland: Inflation wieder auf dem Rückmarsch
02.07.24 08:51
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in Deutschland ist wieder auf dem Rückmarsch, so die Analysten der Nord LB.
Waren und Dienstleistungen hätten sich im Juni nur noch um 2,2% verteuert, nach 2,4% im Mai. Experten hätten lediglich mit einem Rückgang auf 2,3% gerechnet.
Der ISM PMI Manufacturing könne auch im Juni nicht zulegen. Damit verharre die Zeitreihe weiterhin unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 50 Zählern. Die Stimmung in der US-Industrie sei folglich nicht gut. Einen gewissen Lichtblick würden die Entwicklungen beim Sub-Index "Aufträge" liefern; dieser habe immerhin auf 49,3 Zähler zulegen können. Die Preiskomponente sei im Juni auf nur noch 52,1 Punkte gefallen. Dies sei ein kleiner Mosaikstein, welcher der US-Notenbank schon noch bei der Entscheidung für relativ baldige Zinssenkungen helfen könnte.
Heute werde auf zunächst auf die neuen Inflations-daten aus Euroland zu achten sein. Mindestens ebenso wichtig dürfte dann die EZB-Konferenz in Sintra werden. Vor allem die Diskussionsrunde mit Lagarde und Powell könnte in der Tat von ganz besonderer Bedeutung für die internationalen Finanzmärkte sein. Insbesondere der Devisenmarkt stelle sich momentan nämlich die Frage, wann die FED zinspolitisch der EZB werde folgen wollen. Die Antwort auf diese Frage dürfte zweifellos von extremer Bedeutung für die Antwort auf eine weitere Frage sein - nämlich wie lange pendele der Wechselkurs zwischen EUR und USD noch unterhalb der Marke von 1,08 USD pro EUR? (02.07.2024/alc/a/a)
Waren und Dienstleistungen hätten sich im Juni nur noch um 2,2% verteuert, nach 2,4% im Mai. Experten hätten lediglich mit einem Rückgang auf 2,3% gerechnet.
Der ISM PMI Manufacturing könne auch im Juni nicht zulegen. Damit verharre die Zeitreihe weiterhin unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 50 Zählern. Die Stimmung in der US-Industrie sei folglich nicht gut. Einen gewissen Lichtblick würden die Entwicklungen beim Sub-Index "Aufträge" liefern; dieser habe immerhin auf 49,3 Zähler zulegen können. Die Preiskomponente sei im Juni auf nur noch 52,1 Punkte gefallen. Dies sei ein kleiner Mosaikstein, welcher der US-Notenbank schon noch bei der Entscheidung für relativ baldige Zinssenkungen helfen könnte.
Heute werde auf zunächst auf die neuen Inflations-daten aus Euroland zu achten sein. Mindestens ebenso wichtig dürfte dann die EZB-Konferenz in Sintra werden. Vor allem die Diskussionsrunde mit Lagarde und Powell könnte in der Tat von ganz besonderer Bedeutung für die internationalen Finanzmärkte sein. Insbesondere der Devisenmarkt stelle sich momentan nämlich die Frage, wann die FED zinspolitisch der EZB werde folgen wollen. Die Antwort auf diese Frage dürfte zweifellos von extremer Bedeutung für die Antwort auf eine weitere Frage sein - nämlich wie lange pendele der Wechselkurs zwischen EUR und USD noch unterhalb der Marke von 1,08 USD pro EUR? (02.07.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


