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Deutschland: Inflation bleibt verschwindend gering
28.04.16 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der muntere Veröffentlichungsreigen des Vortages setzt sich heute fort, der Fokus schwenkt nun allerdings zunächst nach Deutschland, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im vergangenen Monat habe die Inflation hier scheinbar Tritt fassen und von 0,0% im Februar auf 0,3% gg. Vj. anziehen können. Das Problem nur: Getrieben worden sei die Teuerung vor allem von temporären Faktoren; das frühe Osterfest habe für einige Preisverzerrungen gesorgt, unter anderem bei den Pauschalreisen. Genau dieser Effekt dürfte sich nun im April zumindest teilweise wieder umgekehrt und die Preisentwicklung entsprechend gedrosselt haben.
Die zuletzt gesehene Erholung der Ölpreise werde dagegen wohl über steigende Benzinpreise wohl immerhin für etwas Aufwärtsdruck gesorgt haben, sodass sich die Jahresrate der Teuerung im April nur moderat auf 0,1% abgeschwächt haben dürfte. Vor Jahresende würden die Analysten nicht mit einem deutlichen Anziehen der deutschen Inflation rechnen. Der kaum vorhandene Preisdruck verwundere umso mehr vor dem Hintergrund des weiterhin rund laufenden heimischen Arbeitsmarktes.
Die Arbeitslosenquote dürfte im April auf rekordtiefen 6,2% verharrt sein, die Zahl der Arbeitslosen habe sich nach Einschätzung der Analysten im laufenden Monat nicht verändert. Mit Blick auf die positive Erwartungshaltung deutscher Unternehmen, die die jüngste ifo-Erhebung erneut zutage gebracht habe, ziehe wohl so schnell auch kein nennenswerter Gegenwind am deutschen Arbeitsmarkt auf.
Einen genauen Blick dürften auch die Wachstumszahlen aus den USA wert sein, sei eine mögliche Abschwächung der US-Konjunktur doch zuletzt ein zentraler Auslöser für die Volatilität an den Märkten gewesen. Tatsächlich dürfte das annualisierte BIP-Plus mit erwarteten 0,6% schwächer ausfallen als zum Jahresende 2015. Vor allem die privaten Verbraucher hätten sich zum Jahresauftakt wohl zurückhaltender gezeigt. Mit Blick auf den robusten US-Arbeitsmarkt - im März seien solide 215.000 neue Stellen geschaffen worden - würden die Analysten bislang aber davon ausgehen, dass die erwartete Konsumschwäche nur temporärer Natur sei und die FED damit nicht von ihrem Plan einer graduellen Leitzinsanhebung im Jahresverlauf abbringen werde. (28.04.2016/alc/a/a)
Im vergangenen Monat habe die Inflation hier scheinbar Tritt fassen und von 0,0% im Februar auf 0,3% gg. Vj. anziehen können. Das Problem nur: Getrieben worden sei die Teuerung vor allem von temporären Faktoren; das frühe Osterfest habe für einige Preisverzerrungen gesorgt, unter anderem bei den Pauschalreisen. Genau dieser Effekt dürfte sich nun im April zumindest teilweise wieder umgekehrt und die Preisentwicklung entsprechend gedrosselt haben.
Die Arbeitslosenquote dürfte im April auf rekordtiefen 6,2% verharrt sein, die Zahl der Arbeitslosen habe sich nach Einschätzung der Analysten im laufenden Monat nicht verändert. Mit Blick auf die positive Erwartungshaltung deutscher Unternehmen, die die jüngste ifo-Erhebung erneut zutage gebracht habe, ziehe wohl so schnell auch kein nennenswerter Gegenwind am deutschen Arbeitsmarkt auf.
Einen genauen Blick dürften auch die Wachstumszahlen aus den USA wert sein, sei eine mögliche Abschwächung der US-Konjunktur doch zuletzt ein zentraler Auslöser für die Volatilität an den Märkten gewesen. Tatsächlich dürfte das annualisierte BIP-Plus mit erwarteten 0,6% schwächer ausfallen als zum Jahresende 2015. Vor allem die privaten Verbraucher hätten sich zum Jahresauftakt wohl zurückhaltender gezeigt. Mit Blick auf den robusten US-Arbeitsmarkt - im März seien solide 215.000 neue Stellen geschaffen worden - würden die Analysten bislang aber davon ausgehen, dass die erwartete Konsumschwäche nur temporärer Natur sei und die FED damit nicht von ihrem Plan einer graduellen Leitzinsanhebung im Jahresverlauf abbringen werde. (28.04.2016/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


