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Deutsche und US-Staatsanleihen: Kurse gefallen
23.01.25 09:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Kurse von US-Staatsanleihen und deutschen Staatsanleihen sind zur Wochenmitte gefallen, so die Analysten der Nord LB.
Die freundliche Stimmung an den Aktienmärkten hätten die als sicher geltenden Anleihen belastet.
Die Bundesbank rechne zu Beginn des neuen Jahres nicht mit einem Ende der konjunkturellen Dauerflaute in Deutschland. "Auch im ersten Vierteljahr 2025 dürfte es der deutschen Wirtschaft noch nicht gelingen, sich aus der lang anhaltenden Stagnationsphase zu befreien", heiße es im veröffentlichten Monatsbericht. Keine Entwarnung gebe die Bundesbank bei der Inflation. "Zum Jahresanfang dürfte die Teuerung zunächst hoch bleiben", habe es dazu geheißen. "Dazu tragen die weitere Anhebung des CO2-Preises auf fossile Brennstoffe sowie Verteuerungen beim Deutschlandticket und im Bereich der privaten Krankenversicherungen bei."
Mit Blick auf die Eurozone werde am heutigen Donnerstag das von der EU-Kommission monatlich erhobene Verbrauchervertrauen für den Januar veröffentlicht. Am aktuellen Rand zeichne sich hier im Grunde eine Seitwärtsbewegung ab, vorausgegangen seien in den beiden Vormonaten leichte Stimmungseintrübungen bei den Verbrauchern in der EU. Auch in Frankreich stünden mit dem Industrievertrauen und den Produktionsaussichten zwei Frühindikatoren auf dem Programm. Unternehmensseitig würden die Blicke über den Atlantik schweifen, wo u.a. General Electric und Texas Instruments ihre Quartals- und Jahreszahlen vorlegen würden. (23.01.2025/alc/a/a)
Die freundliche Stimmung an den Aktienmärkten hätten die als sicher geltenden Anleihen belastet.
Die Bundesbank rechne zu Beginn des neuen Jahres nicht mit einem Ende der konjunkturellen Dauerflaute in Deutschland. "Auch im ersten Vierteljahr 2025 dürfte es der deutschen Wirtschaft noch nicht gelingen, sich aus der lang anhaltenden Stagnationsphase zu befreien", heiße es im veröffentlichten Monatsbericht. Keine Entwarnung gebe die Bundesbank bei der Inflation. "Zum Jahresanfang dürfte die Teuerung zunächst hoch bleiben", habe es dazu geheißen. "Dazu tragen die weitere Anhebung des CO2-Preises auf fossile Brennstoffe sowie Verteuerungen beim Deutschlandticket und im Bereich der privaten Krankenversicherungen bei."
Mit Blick auf die Eurozone werde am heutigen Donnerstag das von der EU-Kommission monatlich erhobene Verbrauchervertrauen für den Januar veröffentlicht. Am aktuellen Rand zeichne sich hier im Grunde eine Seitwärtsbewegung ab, vorausgegangen seien in den beiden Vormonaten leichte Stimmungseintrübungen bei den Verbrauchern in der EU. Auch in Frankreich stünden mit dem Industrievertrauen und den Produktionsaussichten zwei Frühindikatoren auf dem Programm. Unternehmensseitig würden die Blicke über den Atlantik schweifen, wo u.a. General Electric und Texas Instruments ihre Quartals- und Jahreszahlen vorlegen würden. (23.01.2025/alc/a/a)


