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Deutsche Staatsanleihen: Steigende Kurse
29.11.24 10:12
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Inflation ist in Deutschland im November erwartungsgemäß wieder über die wichtige 2%-Marke geklettert, so die Analysten der Nord LB.
Mit einer Jahresrate von 2,2% Y/Y (HVPI: 2,4% Y/Y) und den weiteren bereits bekannten Ergebnissen aus einzelnen Euro-Mitgliedsstaaten dürften die Zinserwartungen weder in die eine noch die andere Richtung ausschlagen. Der Datenkranz der Makroindikatoren unterstütze tendenziell die Argumentation der Falken, die wie Isabel Schnabel für eine Beibehaltung der graduellen Zinsanpassungen von Sitzung zu Sitzung plädierten.
Zwar hätten sich die Konjunkturrisiken nach der US-Wahl nochmals erhöht, es sei aber noch zu früh, verlässliche Rückschlüsse für die Zinspolitik zu ziehen. Es bleibe also vorerst der Blick auf die aktuelle Datenlage. Und hier spreche insbes. die hartnäckige Kernrate - die durch absehbare Preissteigerungen zum Jahreswechsel neue Nahrung erhalten werde - gegen eine weitere Erhöhung des Zinssenkungstempos.
Nachdem EZB-Direktorin Schnabel am Mittwoch vor zu starken Leitzinssenkungen gewarnt habe, habe der Gouverneur der Banque de France, Francois Villeroy de Gallau, gestern von einem signifikanten Spielraum für Zinssenkungen gesprochen. Dies habe bei deutschen Staatsanleihen für steigende Kurse gesorgt. Dagegen habe sich in Frankreich die Verunsicherung infolge des Haushaltsstreits gehalten. (29.11.2024/alc/a/a)
Mit einer Jahresrate von 2,2% Y/Y (HVPI: 2,4% Y/Y) und den weiteren bereits bekannten Ergebnissen aus einzelnen Euro-Mitgliedsstaaten dürften die Zinserwartungen weder in die eine noch die andere Richtung ausschlagen. Der Datenkranz der Makroindikatoren unterstütze tendenziell die Argumentation der Falken, die wie Isabel Schnabel für eine Beibehaltung der graduellen Zinsanpassungen von Sitzung zu Sitzung plädierten.
Zwar hätten sich die Konjunkturrisiken nach der US-Wahl nochmals erhöht, es sei aber noch zu früh, verlässliche Rückschlüsse für die Zinspolitik zu ziehen. Es bleibe also vorerst der Blick auf die aktuelle Datenlage. Und hier spreche insbes. die hartnäckige Kernrate - die durch absehbare Preissteigerungen zum Jahreswechsel neue Nahrung erhalten werde - gegen eine weitere Erhöhung des Zinssenkungstempos.
Nachdem EZB-Direktorin Schnabel am Mittwoch vor zu starken Leitzinssenkungen gewarnt habe, habe der Gouverneur der Banque de France, Francois Villeroy de Gallau, gestern von einem signifikanten Spielraum für Zinssenkungen gesprochen. Dies habe bei deutschen Staatsanleihen für steigende Kurse gesorgt. Dagegen habe sich in Frankreich die Verunsicherung infolge des Haushaltsstreits gehalten. (29.11.2024/alc/a/a)


