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Deutsche Inflationsrate sinkt im November etwas stärker als erwartet
30.11.18 12:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die deutsche Inflationsrate ist im November vorläufigen Angaben zufolge von 2,5% auf 2,3% und damit etwas stärker als erwartet gesunken, so die Analysten von Postbank Research.
Verantwortlich gewesen sei vor allem ein Rückgang der Teuerungsrate bei Dienstleistungen von 1,8% auf 1,5%. Deren kräftiger Anstieg im Vormonat habe sich somit als kurzfristiger Ausreißer nach oben herausgestellt. Dämpfende Effekte seien auch von den Nahrungsmittel preisen können. Deren Anstieg habe sich nochmals von 1,9% auf 1,4% ermäßigt. Die Befürchtung, dass die Trockenheit in diesem Jahr die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben würde, habe sich bislang also nicht bestätigt. Ein preistreibender Effekt sei hingegen erneut von der Energiekomponente ausgegangen. Deren Teuerungsrate habe von 8,9% auf 9,3% angezogen. In den nächsten Monaten würden die Analysten von Postbank Research aber von dieser Seite mit einer gewissen Entlastung rechnen, da sich der kräftige Rückgang des Ölpreises über kurz oder lang dann doch bemerkbar machen sollte.
Heute veröffentliche Eurostat die November-Inflationsdaten für den Euroraum. Die Analysten von Postbank Research würden mit einem Rückgang der Inflationsrate von 2,2% auf 2,1% rechnen, während die Kerninflationsrate mit 1,1% auf ihrem im Vormonat erreichten Niveau verharren dürfte. Auf diesen Niveaus dürften die Zahlen nicht für erhöhten Handlungsdruck auf die EZB oder größere Marktreaktionen sorgen. (30.11.2018/alc/a/a)
Verantwortlich gewesen sei vor allem ein Rückgang der Teuerungsrate bei Dienstleistungen von 1,8% auf 1,5%. Deren kräftiger Anstieg im Vormonat habe sich somit als kurzfristiger Ausreißer nach oben herausgestellt. Dämpfende Effekte seien auch von den Nahrungsmittel preisen können. Deren Anstieg habe sich nochmals von 1,9% auf 1,4% ermäßigt. Die Befürchtung, dass die Trockenheit in diesem Jahr die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben würde, habe sich bislang also nicht bestätigt. Ein preistreibender Effekt sei hingegen erneut von der Energiekomponente ausgegangen. Deren Teuerungsrate habe von 8,9% auf 9,3% angezogen. In den nächsten Monaten würden die Analysten von Postbank Research aber von dieser Seite mit einer gewissen Entlastung rechnen, da sich der kräftige Rückgang des Ölpreises über kurz oder lang dann doch bemerkbar machen sollte.
Heute veröffentliche Eurostat die November-Inflationsdaten für den Euroraum. Die Analysten von Postbank Research würden mit einem Rückgang der Inflationsrate von 2,2% auf 2,1% rechnen, während die Kerninflationsrate mit 1,1% auf ihrem im Vormonat erreichten Niveau verharren dürfte. Auf diesen Niveaus dürften die Zahlen nicht für erhöhten Handlungsdruck auf die EZB oder größere Marktreaktionen sorgen. (30.11.2018/alc/a/a)
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