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Deutsche Inflation wieder mit positiven Jahresraten
31.03.16 08:49
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Deutschland zogen die Konsumentenpreise im März sowohl auf Basis der nationalen Erhebung als auch auf Basis des für europäische Zwecke berechneten Harmonisierten Verbraucherpreisindex um je 0,8% im Monatsvergleich an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Beide Jahresraten lägen damit wieder im positiven Bereich (0,3% bzw. 0,1%). Das Monatsplus beim deutschen Verbraucherpreisindex habe dabei die Markterwartungen übertroffen (0,6%). Die Energiepreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat um 1,0% und die Nahrungsmittel um 0,4% verteuert. Bei den Dienstleistungspreisen habe das Monatsplus bei überraschend hohen 0,7% gelegen, wobei die Wohnungsmieten, wie im Vormonat, lediglich um 0,1% expandiert hätten. Die Jahresrate bei den Dienstleistungspreisen sei aber wohl vor allem wegen des frühen Ostertermins auf 1,6% angesprungen (Februar 2016: 0,9%).
Bei der Jahresrate seien dagegen die Energiepreise mit -8,9% etwas tiefer in den roten Bereich abgetaucht (Februar: -8,5%). Die Ölpreise (Brent in Euro) würden sich nun wieder auf dem Niveau vom Jahresende 2015 befinden, nachdem sie Mitte Februar dieses Niveau noch um gut 20% unterschritten hätten. Die Analysten würden nicht mit neuen drastischen Bewegungen bei den Ölpreisen rechnen und somit die Jahresrate der deutschen Inflation auch in den kommenden Monaten knapp oberhalb der Nullmarke sehen.
Der Euro habe sich zum US-Dollar knapp oberhalb der Marke von 1,13 USD festsetzen können, obwohl der Aufbau neuer Beschäftigungsverhältnisse in den USA laut dem Dienstleister ADP mit 200.000 marginal die Markterwartungen übertroffen habe. Es scheine weiter nachzuwirken, dass US-Notenbankchefin Janet Yellen bei weiteren Anhebungen der FED-Funds-Rate Vorsicht walten lassen wolle. (31.03.2016/alc/a/a)
Beide Jahresraten lägen damit wieder im positiven Bereich (0,3% bzw. 0,1%). Das Monatsplus beim deutschen Verbraucherpreisindex habe dabei die Markterwartungen übertroffen (0,6%). Die Energiepreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat um 1,0% und die Nahrungsmittel um 0,4% verteuert. Bei den Dienstleistungspreisen habe das Monatsplus bei überraschend hohen 0,7% gelegen, wobei die Wohnungsmieten, wie im Vormonat, lediglich um 0,1% expandiert hätten. Die Jahresrate bei den Dienstleistungspreisen sei aber wohl vor allem wegen des frühen Ostertermins auf 1,6% angesprungen (Februar 2016: 0,9%).
Bei der Jahresrate seien dagegen die Energiepreise mit -8,9% etwas tiefer in den roten Bereich abgetaucht (Februar: -8,5%). Die Ölpreise (Brent in Euro) würden sich nun wieder auf dem Niveau vom Jahresende 2015 befinden, nachdem sie Mitte Februar dieses Niveau noch um gut 20% unterschritten hätten. Die Analysten würden nicht mit neuen drastischen Bewegungen bei den Ölpreisen rechnen und somit die Jahresrate der deutschen Inflation auch in den kommenden Monaten knapp oberhalb der Nullmarke sehen.
Der Euro habe sich zum US-Dollar knapp oberhalb der Marke von 1,13 USD festsetzen können, obwohl der Aufbau neuer Beschäftigungsverhältnisse in den USA laut dem Dienstleister ADP mit 200.000 marginal die Markterwartungen übertroffen habe. Es scheine weiter nachzuwirken, dass US-Notenbankchefin Janet Yellen bei weiteren Anhebungen der FED-Funds-Rate Vorsicht walten lassen wolle. (31.03.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


