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Deutsche Inflation taucht wieder ab unter die 2% Marke
31.03.17 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die deutschen Konsumentenpreise auf Basis der nationalen Erhebung zogen im März lediglich um 0,2% im Monatsvergleich und der auf europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland erhöhte sich lediglich um 0,1% gg. Vm., so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Damit seien die Jahresraten auf 1,6% bzw. 1,5% abgesackt (Februar 2017: jeweils 2,2%). Im Monatsvergleich hätten auf nationaler Basis die Nahrungsmittelpreise um 1,6% nachgegeben, die Energiepreise hätten sich um 0,9% ermäßigt. Von beiden Komponenten seien in den Vormonaten preisantreibende Effekte ausgegangen. Die entsprechenden Jahresraten dieser Teilindices lägen nun bei 2,3% bzw. 5,1%. Der Rückgang der allgemeinen deutschen Jahresinflationsrate auf 1,6% habe damit deutlich die Markterwartungen übertroffen (1,8%). Viel spreche dafür, dass auch in den kommenden Monaten auf Basis der nationalen Erhebung keine Werte jenseits der 2%-Marke mehr auftreten würden.
Die EZB dürfte daher keine schnellen Änderungen bei der "forward guidance" der EZB anstreben. In diese Richtung äußere sich auch Finnlands Notenbank-Gouverneur Erkki Liikanen. Laut des Notenbankchefs der Niederlande, Klaas Knot, könnte man ein Vorziehen von "Tapering" nur dann erwägen, wenn sich die Wirtschaft besser entwickele als von der EZB erwartet.
Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny sehe derzeit keinen Grund für eine EZB-Kursänderung. Man dürfe die Zinsen nicht verfrüht anheben und monatliche Daten sollte man nicht überinterpretieren. Laut EZB-Chefvolkswirt Peter Praet gewinne zwar die wirtschaftliche Erholung der Eurozone an Schwung, aber die Inflationsdynamik sei immer noch verhalten. Auch vor diesem Hintergrund habe der Euro zum US-Dollar wieder auf Werte unter 1,07 USD nachgegeben.
Die tschechische Notenbank habe gestern auf ihre Sitzung wie erwartet ihren Schlüsselzinssatz bei 0,05% belassen. Die Notenbank habe aber betont, dass die Freigabe des bisherigen Mindestkurses des Euro von 27 CZK (Tschechische Krone) mit dem Start in das 2. Quartal jederzeit erfolgen könne.
Nur eine marginale Revision sei mit der finalen Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im Schlussquartal des letzten Jahres von bisher annualisiert 1,9% auf 2,1% erfolgt. Für das Gesamtjahr 2016 bleibe das Plus wie bisher bei 1,6. (31.03.2017/alc/a/a)
Damit seien die Jahresraten auf 1,6% bzw. 1,5% abgesackt (Februar 2017: jeweils 2,2%). Im Monatsvergleich hätten auf nationaler Basis die Nahrungsmittelpreise um 1,6% nachgegeben, die Energiepreise hätten sich um 0,9% ermäßigt. Von beiden Komponenten seien in den Vormonaten preisantreibende Effekte ausgegangen. Die entsprechenden Jahresraten dieser Teilindices lägen nun bei 2,3% bzw. 5,1%. Der Rückgang der allgemeinen deutschen Jahresinflationsrate auf 1,6% habe damit deutlich die Markterwartungen übertroffen (1,8%). Viel spreche dafür, dass auch in den kommenden Monaten auf Basis der nationalen Erhebung keine Werte jenseits der 2%-Marke mehr auftreten würden.
Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny sehe derzeit keinen Grund für eine EZB-Kursänderung. Man dürfe die Zinsen nicht verfrüht anheben und monatliche Daten sollte man nicht überinterpretieren. Laut EZB-Chefvolkswirt Peter Praet gewinne zwar die wirtschaftliche Erholung der Eurozone an Schwung, aber die Inflationsdynamik sei immer noch verhalten. Auch vor diesem Hintergrund habe der Euro zum US-Dollar wieder auf Werte unter 1,07 USD nachgegeben.
Die tschechische Notenbank habe gestern auf ihre Sitzung wie erwartet ihren Schlüsselzinssatz bei 0,05% belassen. Die Notenbank habe aber betont, dass die Freigabe des bisherigen Mindestkurses des Euro von 27 CZK (Tschechische Krone) mit dem Start in das 2. Quartal jederzeit erfolgen könne.
Nur eine marginale Revision sei mit der finalen Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im Schlussquartal des letzten Jahres von bisher annualisiert 1,9% auf 2,1% erfolgt. Für das Gesamtjahr 2016 bleibe das Plus wie bisher bei 1,6. (31.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


