Erweiterte Funktionen
Deutsche Inflation auf Augenhöhe mit "EZB-Zielnorm"
30.01.18 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Deutschland zog der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) im Dezember 2017 mit 0,8% im Monatsvergleich überraschend kräftig an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Damit habe sich für das Gesamtjahr 2017 ein Anstieg von 1,7% ergeben. Wegen des hohen Ölpreises dürfte auch zum 2018er Jahresauftakt der übliche Monatsrückgang mit "lediglich" 0,4% recht bescheiden ausfallen. Damit würde die Jahresrate von 1,6% im Dezember 2017 auf nun 2,0% anziehen. Für das Gesamtjahr 2019 würden die Analysten einen Anstieg der deutschen HVPI-Inflation von 1,9% erwarten (2019e.: 1,8%).
Bei dem für nationale Zwecke berechneten Verbraucherpreisanstieg würden die Analysten für 2018 mit einem Plus von 2,0% kalkulieren (2019e: 1,8%). Die deutsche Inflation liege damit auf Augenhöhe mit der EZB-Zielnorm (Inflationsanstieg auf mittlere Sicht nahe aber unter 2%). Dies gelte aber nach Erachten der Analysten eben noch nicht für die gesamte Eurozone, wo die Analysten nach 1,5% im letzten Jahr auch für das laufende und das kommende Jahr erneut mit einer Jahresrate von 1,5% rechnen würden.
Die Rendite 10-jähiger deutscher Staatsanleihen sei schon gestern mit 0,68% auf das höchste Niveau seit 2016 geklettert. Wenn heute überraschend die Jahresinflationsraten auf über 2% anziehen sollten, könnte das Renditeniveau weiter anziehen. (30.01.2018/alc/a/a)
Damit habe sich für das Gesamtjahr 2017 ein Anstieg von 1,7% ergeben. Wegen des hohen Ölpreises dürfte auch zum 2018er Jahresauftakt der übliche Monatsrückgang mit "lediglich" 0,4% recht bescheiden ausfallen. Damit würde die Jahresrate von 1,6% im Dezember 2017 auf nun 2,0% anziehen. Für das Gesamtjahr 2019 würden die Analysten einen Anstieg der deutschen HVPI-Inflation von 1,9% erwarten (2019e.: 1,8%).
Bei dem für nationale Zwecke berechneten Verbraucherpreisanstieg würden die Analysten für 2018 mit einem Plus von 2,0% kalkulieren (2019e: 1,8%). Die deutsche Inflation liege damit auf Augenhöhe mit der EZB-Zielnorm (Inflationsanstieg auf mittlere Sicht nahe aber unter 2%). Dies gelte aber nach Erachten der Analysten eben noch nicht für die gesamte Eurozone, wo die Analysten nach 1,5% im letzten Jahr auch für das laufende und das kommende Jahr erneut mit einer Jahresrate von 1,5% rechnen würden.
Die Rendite 10-jähiger deutscher Staatsanleihen sei schon gestern mit 0,68% auf das höchste Niveau seit 2016 geklettert. Wenn heute überraschend die Jahresinflationsraten auf über 2% anziehen sollten, könnte das Renditeniveau weiter anziehen. (30.01.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


