Erweiterte Funktionen
Deutsche Bundesanleihen wenig verändert
20.06.24 08:36
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die EU-Kommission gab bekannt, gegen mehrere Länder wegen zu hohen Haushaltsdefiziten vorgehen zu wollen, so die Analysten der Nord LB.
Dazu würden u.a. Frankreich und Italien zählen, deren Haushaltssituation an den Märkten bereits thematisiert werde. Deutsche Bundesanleihen hätten sich unbeeindruckt präsentiert und seien wenig verändert geblieben,
Den heutigen Donnerstag hätten abermals ganz klar die Notenbanken für sich deklariert. Auf schweizerischer Seite aktualisiere die Zentralbank begleitend zu ihrem Zinsentscheid ihre vierteljährlichen Lagebeurteilung. Im März sei sie noch mit ihrer Leitzinssenkung von 1,75 auf 1,50 Prozent gewissermaßen zur Vorreiterin beim Einleiten des Zinssenkungszyklus avanciert worden. Die aktuellen Indikationen von der Teuerungsfront würden dabei Argumente für eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte zulassen.
Bei der Bank of England seien sich die Märkte und Prognostiker hingegen einig, dass trotz jüngster (punktueller) Zielerreichung bei der Inflation, mit einem Wert von 2,0% Y/Y im Mai, auf der heutigen Sitzung keine weitere Zinssenkung erfolgen dürfte. Denn auch die Notenbanker selbst würden wieder mit einem auf Sicht anziehenden Preisdruck rechnen. Gemäß offizieller Kommunikation rechtfertige die Rückkehr der Inflation auf den Zielwert per se zu diesem Zeitpunkt noch keine Leitzinssenkung. Vielmehr rücke dafür immer mehr der Spätsommer in den Fokus. (20.06.2024/alc/a/a)
Dazu würden u.a. Frankreich und Italien zählen, deren Haushaltssituation an den Märkten bereits thematisiert werde. Deutsche Bundesanleihen hätten sich unbeeindruckt präsentiert und seien wenig verändert geblieben,
Den heutigen Donnerstag hätten abermals ganz klar die Notenbanken für sich deklariert. Auf schweizerischer Seite aktualisiere die Zentralbank begleitend zu ihrem Zinsentscheid ihre vierteljährlichen Lagebeurteilung. Im März sei sie noch mit ihrer Leitzinssenkung von 1,75 auf 1,50 Prozent gewissermaßen zur Vorreiterin beim Einleiten des Zinssenkungszyklus avanciert worden. Die aktuellen Indikationen von der Teuerungsfront würden dabei Argumente für eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte zulassen.
Bei der Bank of England seien sich die Märkte und Prognostiker hingegen einig, dass trotz jüngster (punktueller) Zielerreichung bei der Inflation, mit einem Wert von 2,0% Y/Y im Mai, auf der heutigen Sitzung keine weitere Zinssenkung erfolgen dürfte. Denn auch die Notenbanker selbst würden wieder mit einem auf Sicht anziehenden Preisdruck rechnen. Gemäß offizieller Kommunikation rechtfertige die Rückkehr der Inflation auf den Zielwert per se zu diesem Zeitpunkt noch keine Leitzinssenkung. Vielmehr rücke dafür immer mehr der Spätsommer in den Fokus. (20.06.2024/alc/a/a)


