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Deutsche Bundesanleihen deutlich zugelegt
14.06.24 09:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - EU-Schuldtitel werden vorerst nicht in den MSCI-Staatsanleihen-Index aufgenommen, so die Analysten der Nord LB.
Ein Rückschlag für die EU. Seit Ende letzten Jahres habe die EU auf eine Neueinstufung ihrer Anleihen gedrängt. Die Rendite zehnjähriger EU-Anleihen habe um 6 Basispunkte auf 3,15% angezogen. Deutsche Bundesanleihen hätten deutlich zugelegt.
Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte in Deutschland seien erstmals seit Juli 2023 wieder gestiegen. Sie seien im April um 0,4% zum Vorjahresmonat geklettert, wie das Statistische Bundesamt bekannt gegeben habe. Die Preise seien im März noch durchschnittlich um 2,2% gefallen, im Februar um 5,8% und im Dezember 2023 sogar um rund 10%.
Die Preise für pflanzliche Produkte seien im April auf Erzeugerebene um 4,6% zum Vorjahresmonat gestiegen, während die für tierische Erzeugnisse um 2,4% gesunken seien. Getreide habe sich um knapp 20% verbilligt. Die Erzeugerpreise für Obst hätten dagegen überdurchschnittlich um 33% angezogen, z.B. Erdbeeren +40,4%, Tafeläpfel +37,7%. Gemüse habe 0,4% weniger gekostet, wobei insbesondere für Tomaten (+41,6%) und Kohlgemüse (+43,2%) deutlich mehr habe bezahlt werden müssen. Speisekartoffeln hätten sich sogar um fast 54% verteuert.
Neben den Reden von Notenbankern auf beiden Seiten des Atlantiks würden heute vor allem die Angaben zu den US-Importpreisen und die vorläufigen Zahlen zum Michigan Verbrauchervertrauen in den Fokus rücken; bei letzterem Datensatz werde auch auf die Details zu achten sein. Die erhöhten Inflationserwartungen der privaten Haushalte in den USA seien ein wichtiger Grund für das Zögern der Notenbanker beim Thema "Zinssenkungen". Die Umfrage der NY FED habe zuletzt eine leichte Verringerung der kurzfristigen Inflationserwartungen der Konsumenten angezeigt. Diese Nachricht mache Hoffnung beim Blick auf die ersten Zahlen, die heute von der University of Michigan für den Berichtsmonat Mai gemeldet würden. (14.06.2024/alc/a/a)
Ein Rückschlag für die EU. Seit Ende letzten Jahres habe die EU auf eine Neueinstufung ihrer Anleihen gedrängt. Die Rendite zehnjähriger EU-Anleihen habe um 6 Basispunkte auf 3,15% angezogen. Deutsche Bundesanleihen hätten deutlich zugelegt.
Die Preise für pflanzliche Produkte seien im April auf Erzeugerebene um 4,6% zum Vorjahresmonat gestiegen, während die für tierische Erzeugnisse um 2,4% gesunken seien. Getreide habe sich um knapp 20% verbilligt. Die Erzeugerpreise für Obst hätten dagegen überdurchschnittlich um 33% angezogen, z.B. Erdbeeren +40,4%, Tafeläpfel +37,7%. Gemüse habe 0,4% weniger gekostet, wobei insbesondere für Tomaten (+41,6%) und Kohlgemüse (+43,2%) deutlich mehr habe bezahlt werden müssen. Speisekartoffeln hätten sich sogar um fast 54% verteuert.
Neben den Reden von Notenbankern auf beiden Seiten des Atlantiks würden heute vor allem die Angaben zu den US-Importpreisen und die vorläufigen Zahlen zum Michigan Verbrauchervertrauen in den Fokus rücken; bei letzterem Datensatz werde auch auf die Details zu achten sein. Die erhöhten Inflationserwartungen der privaten Haushalte in den USA seien ein wichtiger Grund für das Zögern der Notenbanker beim Thema "Zinssenkungen". Die Umfrage der NY FED habe zuletzt eine leichte Verringerung der kurzfristigen Inflationserwartungen der Konsumenten angezeigt. Diese Nachricht mache Hoffnung beim Blick auf die ersten Zahlen, die heute von der University of Michigan für den Berichtsmonat Mai gemeldet würden. (14.06.2024/alc/a/a)


