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Deutsche Anleihen etwas nachgegeben
28.10.24 08:52
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Im Vergleich zum Wochenbeginn gaben deutsche Anleihen etwas nach, so die Analysten der Nord LB.
Der Anleihemarkt sei von der Unsicherheit gekennzeichnet, wie stark die EZB letztlich die Leitzinsen im Dezember senke. Eine Reduktion um mindestens 0,25 Prozentpunkte gelte als sicher. Eine Senkung um 0,50 Prozentpunkte könne aber nicht ausgeschlossen werden. Aussagen von EZB-Vertretern seien hier widersprüchlich gewesen.
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen habe sich im Oktober nach einer Serie von Rückgängen deutlich verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei auf 86,5 Punkte geklettert, sowohl die aktuelle Lage als auch die Geschäftserwartungen seien besser beurteilt worden. Vor allem der Dienstleistungssektor zeige sich zufriedener mit der Geschäftsentwicklung. Handel, Industrie und Bau würden hingegen sehr pessimistisch bleiben.
Die EZB habe bereits auf den Konjunkturpessimismus mit einer Erhöhung des Zinstempos reagiert. Aber auch Wirtschafts- und Fiskalpolitik würden inzwischen intensiver über mögliche Beiträge zur Belebung der wirtschaftlichen Aktivität diskutieren. Sicher richte sich aber nun der Fokus auf die US-Wahlen Anfang November, die - je nach Ergebnis - erheblichen Einfluss auch auf die Stimmung deutscher und europäischer Unternehmen haben dürfte.
Wieder eine Woche gespickt mit Konjunktur- und Unternehmensdaten sowie geldpolitischen Impulsen: Von zentraler Bedeutung seien vor allem die BIP-Daten für das dritte Quartal in Deutschland, der Eurozone und den USA am Mittwoch. Zudem würden sicherlich die Schnellschätzungen der Oktober-Inflationsdaten in den USA und der Eurozone für geldpolitischen Diskussionsstoff sorgen.
Vor einem tatsächlichen Leitzinsentscheid stehe die Bank of Japan am Donnerstag. Ebenfalls wichtige geldpolitische Impulse würden zum Wochenausklang die US-Arbeitsmarktdaten und die Einkaufsmanagerbefragung durch den ISM liefern. Darüber hinaus hätten die Märkte im Rahmen der laufenden Berichtssaison in dieser Woche u.a. die Q3-Zahlen der Tech-Giganten aus den USA zu verdauen. Aber auch hierzulande stünden u.a. mit Lufthansa, Volkswagen und adidas wichtige Unternehmensdaten an. (28.10.2024/alc/a/a)
Der Anleihemarkt sei von der Unsicherheit gekennzeichnet, wie stark die EZB letztlich die Leitzinsen im Dezember senke. Eine Reduktion um mindestens 0,25 Prozentpunkte gelte als sicher. Eine Senkung um 0,50 Prozentpunkte könne aber nicht ausgeschlossen werden. Aussagen von EZB-Vertretern seien hier widersprüchlich gewesen.
Die EZB habe bereits auf den Konjunkturpessimismus mit einer Erhöhung des Zinstempos reagiert. Aber auch Wirtschafts- und Fiskalpolitik würden inzwischen intensiver über mögliche Beiträge zur Belebung der wirtschaftlichen Aktivität diskutieren. Sicher richte sich aber nun der Fokus auf die US-Wahlen Anfang November, die - je nach Ergebnis - erheblichen Einfluss auch auf die Stimmung deutscher und europäischer Unternehmen haben dürfte.
Wieder eine Woche gespickt mit Konjunktur- und Unternehmensdaten sowie geldpolitischen Impulsen: Von zentraler Bedeutung seien vor allem die BIP-Daten für das dritte Quartal in Deutschland, der Eurozone und den USA am Mittwoch. Zudem würden sicherlich die Schnellschätzungen der Oktober-Inflationsdaten in den USA und der Eurozone für geldpolitischen Diskussionsstoff sorgen.
Vor einem tatsächlichen Leitzinsentscheid stehe die Bank of Japan am Donnerstag. Ebenfalls wichtige geldpolitische Impulse würden zum Wochenausklang die US-Arbeitsmarktdaten und die Einkaufsmanagerbefragung durch den ISM liefern. Darüber hinaus hätten die Märkte im Rahmen der laufenden Berichtssaison in dieser Woche u.a. die Q3-Zahlen der Tech-Giganten aus den USA zu verdauen. Aber auch hierzulande stünden u.a. mit Lufthansa, Volkswagen und adidas wichtige Unternehmensdaten an. (28.10.2024/alc/a/a)


