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Deka-EZB-Kompass: Wirtschaftliche Erholung ohne Inflation
06.05.14 11:40
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Deka-EZB-Kompass kletterte im April relativ kräftig auf 28,5 Punkte, so die Analysten der DekaBank.
In seinen Teilbereichen entwickle er sich aber weiterhin uneinheitlich, denn verbesserten Konjunkturdaten stünden nach unten gerichtete Inflations- und Kostenindikatoren gegenüber. Letztere hätten dazu beigetragen, dass die Diskussion über eine erneute Lockerung der Geldpolitik wieder lauter geworden sei.
Die EZB könne aus einer ganzen Reihe alternativer geldpolitischer Instrumente wählen. Auf die Möglichkeit groß angelegter Wertpapierkäufe dürfte sie jedoch nur zurückgreifen, falls sie ein zu großes Risiko anhaltend niedriger oder sogar weiter fallender Inflationsraten sehe. Nachdem die Teuerung im April wieder etwas zugenommen habe, dürfte die EZB die Entscheidung über eine quantitative Lockerung zumindest bis zur Ratssitzung im Juni vertagen, da ihr dann auch neue makroökonomische Projektionen zur Verfügung stünden.
Bei diesem Zinsentscheid dürfte sich die EZB darauf konzentrieren, Fehlentwicklungen im finanziellen Umfeld entgegenzuwirken. Neben der unerwünschten Stärke des Euro betreffe dies vor allem Verspannungen am Geldmarkt. Aus diesen Gründen könnte die EZB den Hauptrefinanzierungssatz senken oder erneute langfristige Refinanzierungsgeschäfte anbieten. Für wahrscheinlicher würden die Analysten jedoch halten, dass sie die liquiditätsabsorbierenden Geldmarktgeschäfte zur Sterilisierung ihres Securities Market Programmes bis auf weiteres einstelle. (06.05.2014/alc/a/a)
In seinen Teilbereichen entwickle er sich aber weiterhin uneinheitlich, denn verbesserten Konjunkturdaten stünden nach unten gerichtete Inflations- und Kostenindikatoren gegenüber. Letztere hätten dazu beigetragen, dass die Diskussion über eine erneute Lockerung der Geldpolitik wieder lauter geworden sei.
Die EZB könne aus einer ganzen Reihe alternativer geldpolitischer Instrumente wählen. Auf die Möglichkeit groß angelegter Wertpapierkäufe dürfte sie jedoch nur zurückgreifen, falls sie ein zu großes Risiko anhaltend niedriger oder sogar weiter fallender Inflationsraten sehe. Nachdem die Teuerung im April wieder etwas zugenommen habe, dürfte die EZB die Entscheidung über eine quantitative Lockerung zumindest bis zur Ratssitzung im Juni vertagen, da ihr dann auch neue makroökonomische Projektionen zur Verfügung stünden.
Bei diesem Zinsentscheid dürfte sich die EZB darauf konzentrieren, Fehlentwicklungen im finanziellen Umfeld entgegenzuwirken. Neben der unerwünschten Stärke des Euro betreffe dies vor allem Verspannungen am Geldmarkt. Aus diesen Gründen könnte die EZB den Hauptrefinanzierungssatz senken oder erneute langfristige Refinanzierungsgeschäfte anbieten. Für wahrscheinlicher würden die Analysten jedoch halten, dass sie die liquiditätsabsorbierenden Geldmarktgeschäfte zur Sterilisierung ihres Securities Market Programmes bis auf weiteres einstelle. (06.05.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


