Deka-EZB-Kompass: Warten auf höhere Inflation


04.03.14 12:07
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Deka-EZB-Kompass ist im Februar auf 26,3 Punkte leicht gesunken, nachdem er zuvor zwei Monate in Folge angestiegen war, so die Analysten der DekaBank.

Diese Verschnaufpause stütze sich weiterhin auf Daten, die auf eine fortschreitende, moderate konjunkturelle Erholung in Euroland hindeuten würden. Unmittelbarer weiterer Lockerungsbedarf der EZB lasse sich hieraus nicht ableiten.

Dass sich Inflations- und Konjunkturdaten am aktuellen Rand stabil gezeigt hätten und die Analysten von den neuen EZB-Projektionen keinen fundamental neuen Ausblick erwarten würden, würden die Analysten mit einer weiterhin abwartenden Haltung der EZB rechnen.

Die Analysten würden keine liquiditäts- oder zinsbezogenen Maßnahmen, sondern die Fortsetzung der Draghi-Rhetorik erwarten, dass die EZB bereit sei zu handeln, wenn es notwendig sein sollte und im Übrigen eine unterstützende Geldpolitik für längere Zeit für notwendig halte. Auswirkungen der aktuellen Lage in der Ukraine auf die Geldpolitik würden die Analysten zur Zeit nicht sehen. (04.03.2014/alc/a/a)