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Deka-EZB-Kompass: Das Inflationsziel steht über allem
01.06.16 11:53
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach drei Rückgängen zu Jahresbeginn hat sich der Deka-EZB-Kompass im April und Mai auf niedrigem Niveau stabilisiert, so die Analysten der DekaBank.
Dazu beigetragen hätten in der Summe leicht verbesserte Konjunkturdaten, während die Inflations- und Kostenindikatoren weiterhin mehrheitlich nach unten gerichtet gewesen seien. Mit 25,0 Punkten im Mai deute der Kompass nach wie vor die Notwendigkeit einer unverändert expansiven Geldpolitik an.
Seit ihrer letzten Sitzung am 20. und 21. April würden Präsident Draghi und seine Ratskollegen auffallend optimistischer wirken, indem sie betonen würden, dass die wirtschaftlichen Abwärtsrisiken für den Euroraum abgenommen hätten. Eine erneute Lockerung der Geldpolitik sei damit zumindest kurzfristig weniger wahrscheinlich geworden. Gleichzeitig sei der Preisauftrieb aber unverändert schwach und die Inflationserwartungen würden sich weiterhin auf bedenklich niedrigen Niveaus befinden.
Auch die neuen makroökonomischen Projektionen des Mitarbeiterstabs dürften andeuten, dass die EZB ihr Inflationsziel noch für mehr als zweieinhalb Jahre nach unten verfehlen werde. Aufkommende Zweifel am Inflationsziel würden der EZB nicht erlauben, geldpolitisch den Fuß vom Gas zu nehmen. Obwohl es zu früh sein dürfte, über eine Fortsetzung des Wertpapierankaufprogramms über März 2017 hinaus zu entscheiden, dürfte dieses Thema zunehmend stärker in den Blickpunkt der Marktteilnehmer rücken. (01.06.2016/alc/a/a)
Dazu beigetragen hätten in der Summe leicht verbesserte Konjunkturdaten, während die Inflations- und Kostenindikatoren weiterhin mehrheitlich nach unten gerichtet gewesen seien. Mit 25,0 Punkten im Mai deute der Kompass nach wie vor die Notwendigkeit einer unverändert expansiven Geldpolitik an.
Seit ihrer letzten Sitzung am 20. und 21. April würden Präsident Draghi und seine Ratskollegen auffallend optimistischer wirken, indem sie betonen würden, dass die wirtschaftlichen Abwärtsrisiken für den Euroraum abgenommen hätten. Eine erneute Lockerung der Geldpolitik sei damit zumindest kurzfristig weniger wahrscheinlich geworden. Gleichzeitig sei der Preisauftrieb aber unverändert schwach und die Inflationserwartungen würden sich weiterhin auf bedenklich niedrigen Niveaus befinden.
Auch die neuen makroökonomischen Projektionen des Mitarbeiterstabs dürften andeuten, dass die EZB ihr Inflationsziel noch für mehr als zweieinhalb Jahre nach unten verfehlen werde. Aufkommende Zweifel am Inflationsziel würden der EZB nicht erlauben, geldpolitisch den Fuß vom Gas zu nehmen. Obwohl es zu früh sein dürfte, über eine Fortsetzung des Wertpapierankaufprogramms über März 2017 hinaus zu entscheiden, dürfte dieses Thema zunehmend stärker in den Blickpunkt der Marktteilnehmer rücken. (01.06.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


