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Credit Spreads werden stabil bleiben
09.12.13 15:00
AXA Investment Managers
Köln (www.anleihencheck.de) - AXA Investment Managers aüßert sich zu dem Thema, warum Credit Spreads stabil bleiben werden, so die Experten von AXA Investment Managers.
"Leichtes Wachstum, geringe Inflation und niedrige Zinsen dürften für Unternehmensanleihen günstig sein. Interessant ist allerdings die Vorsicht bei den Unternehmen. Tendenziell besteht die Neigung, bereits hohe Gewinnspannen noch weiter zu steigern und Liquidität entweder anzuhäufen, zur Ausschüttung von Dividenden oder zum Rückkauf von Aktien zu nutzen", sage Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
Die Privatwirtschaft halte sich bei Neueinstellungen und Investitionstätigkeit eher zurück. Wir müssen das im Auge behalten, da ISM-Werte, die auf Dauer deutlich über 50 liegen, auf eine Erholung im Investitionsbereich hindeuten dürften, auch wenn das noch nicht offensichtlich ist, so die Experten von AXA Investment Managers.
Die Experten würden davon ausgehen, dass die Kreditrisiken in einem solchen Makro-Umfeld niedrig bleiben würden, denn vor allem in Europa würden sich die Unternehmen weniger auf Wachstum als vielmehr auf ihre Schuldendienstfähigkeit konzentrieren. Aus einer Wachstumsperspektive sicherlich nicht vielversprechend, aber gut für Gläubiger.
Zugleich könne man an den Kreditmärkten eine Annäherung der Bewertungen beobachten: zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen, den USA und Europa, den Credit-Spreads von Schuldnern aus den Kern- bzw. den Peripherieländern, den Finanzschulden und den Unternehmensschulden, und so weiter und so fort. Ein Schwerpunkt sei natürlich Europa, wo geschwächte Banken und gefährdete Assets in den Bilanzen die Kredittätigkeit weiter dämpfen würden.
Doch solange die EZB angemessene Refinanzierungsmöglichkeiten bereitstelle, dürfte es kaum zu einem Kurssturz bei Banktiteln oder sonstigen Unternehmensanleihen aus Europa kommen. In den USA könnte ein etwaiger Kurssturz als Reaktion auf das anstehende Tapering eine gute Kaufgelegenheit darstellen. Eine Inflationsrate von unter 2,0 Prozent und eine Dividendenrendite des S&P 500 von 1,99 Prozent würden dazu einen günstigen Rahmen schaffen. (09.12.2013/alc/a/a)
"Leichtes Wachstum, geringe Inflation und niedrige Zinsen dürften für Unternehmensanleihen günstig sein. Interessant ist allerdings die Vorsicht bei den Unternehmen. Tendenziell besteht die Neigung, bereits hohe Gewinnspannen noch weiter zu steigern und Liquidität entweder anzuhäufen, zur Ausschüttung von Dividenden oder zum Rückkauf von Aktien zu nutzen", sage Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
Die Experten würden davon ausgehen, dass die Kreditrisiken in einem solchen Makro-Umfeld niedrig bleiben würden, denn vor allem in Europa würden sich die Unternehmen weniger auf Wachstum als vielmehr auf ihre Schuldendienstfähigkeit konzentrieren. Aus einer Wachstumsperspektive sicherlich nicht vielversprechend, aber gut für Gläubiger.
Zugleich könne man an den Kreditmärkten eine Annäherung der Bewertungen beobachten: zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen, den USA und Europa, den Credit-Spreads von Schuldnern aus den Kern- bzw. den Peripherieländern, den Finanzschulden und den Unternehmensschulden, und so weiter und so fort. Ein Schwerpunkt sei natürlich Europa, wo geschwächte Banken und gefährdete Assets in den Bilanzen die Kredittätigkeit weiter dämpfen würden.
Doch solange die EZB angemessene Refinanzierungsmöglichkeiten bereitstelle, dürfte es kaum zu einem Kurssturz bei Banktiteln oder sonstigen Unternehmensanleihen aus Europa kommen. In den USA könnte ein etwaiger Kurssturz als Reaktion auf das anstehende Tapering eine gute Kaufgelegenheit darstellen. Eine Inflationsrate von unter 2,0 Prozent und eine Dividendenrendite des S&P 500 von 1,99 Prozent würden dazu einen günstigen Rahmen schaffen. (09.12.2013/alc/a/a)


