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China: Wende bei den Inflationsraten
30.03.17 08:15
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Wurde die Inflation in China im letzten Jahr als zu niedrig angesehen, hat sich das Blatt seit Jahresbeginn gewendet, berichten die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Die Steigerungsrate der Verbraucher- und Produzentenpreise habe zu Jahresbeginn ein Mehrjahreshoch von 2,5% p.a. bzw. 6,9% erreicht. Sorgen um einen zu massiven Inflationsanstieg sind/waren jedoch unbegründet, so die Analysten der RBI. Im Februar sei die Steigerungsrate bei den Verbraucherpreisen aufgrund des Neujahrseffektes wieder deutlich niedriger ausgefallen (VPI: 0,8% p.a., Rückgang der Nahrungsmittelpreise von 4,3%), die Produzentenpreise seien allerdings auf einem Hoch geblieben. Während sich bei den Verbraucherpreisen vor allem die Preisschwankungen bei den Nahrungsmitteln zu Buche schlage, werde der Anstieg bei den Produzentenpreisen mit den Preisanstiegen bei den Rohstoffen (und Yuan-Abwertung) begründet.
Die Produzentenpreise dürften in den nächsten Monaten den Höhepunkt ausgebildet haben und davon im Jahresverlauf wieder leicht zurückweichen. Vom starken Auftrieb bei den Produzentenpreisen könne nicht unbedingt auf eine starke Teuerung bei den Konsumgütern geschlossen werden. Die Korrelation zwischen den Produzenten- und Verbraucherpreisen sei vergleichsweise gering. Schwergewicht im Produzentenwarenkorb und mit hohen Preissteigerungsraten versehen seien Bergbauerzeugnisse, mit einer Gewichtung von ca. 31%. Die für den VPI gleichlaufende Konsumgüterkomponente des PPI sei wesentlich geringer gewichtet und sei auch lediglich um 0,8% p.a. angestiegen. Für 2017 würden die Analysten von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,5% ausgehen; dies liege im Rahmen des - auch beim diesjährigen Volkskongress (NPC) festgelegten - Inflationsziels von 3%. (Ausgabe vom 29.03.2017) (30.03.2017/alc/a/a)
Die Steigerungsrate der Verbraucher- und Produzentenpreise habe zu Jahresbeginn ein Mehrjahreshoch von 2,5% p.a. bzw. 6,9% erreicht. Sorgen um einen zu massiven Inflationsanstieg sind/waren jedoch unbegründet, so die Analysten der RBI. Im Februar sei die Steigerungsrate bei den Verbraucherpreisen aufgrund des Neujahrseffektes wieder deutlich niedriger ausgefallen (VPI: 0,8% p.a., Rückgang der Nahrungsmittelpreise von 4,3%), die Produzentenpreise seien allerdings auf einem Hoch geblieben. Während sich bei den Verbraucherpreisen vor allem die Preisschwankungen bei den Nahrungsmitteln zu Buche schlage, werde der Anstieg bei den Produzentenpreisen mit den Preisanstiegen bei den Rohstoffen (und Yuan-Abwertung) begründet.
Die Produzentenpreise dürften in den nächsten Monaten den Höhepunkt ausgebildet haben und davon im Jahresverlauf wieder leicht zurückweichen. Vom starken Auftrieb bei den Produzentenpreisen könne nicht unbedingt auf eine starke Teuerung bei den Konsumgütern geschlossen werden. Die Korrelation zwischen den Produzenten- und Verbraucherpreisen sei vergleichsweise gering. Schwergewicht im Produzentenwarenkorb und mit hohen Preissteigerungsraten versehen seien Bergbauerzeugnisse, mit einer Gewichtung von ca. 31%. Die für den VPI gleichlaufende Konsumgüterkomponente des PPI sei wesentlich geringer gewichtet und sei auch lediglich um 0,8% p.a. angestiegen. Für 2017 würden die Analysten von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,5% ausgehen; dies liege im Rahmen des - auch beim diesjährigen Volkskongress (NPC) festgelegten - Inflationsziels von 3%. (Ausgabe vom 29.03.2017) (30.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 20.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


