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China: Weitere Leitzinssenkungen nicht ausgeschlossen
04.02.20 12:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach den aufgrund des Coronavirus verlängerten Neujahrsferien öffneten die chinesischen Märkte gestern wieder, so die Analysten von Postbank Research.
Aktien hätten rund acht Prozent an Wert eingebüßt, der chinesische Renminbi habe zum US-Dollar gut eineinhalb Prozent an Wert verloren. Nach heftigeren Reaktionen zu Handelsbeginn habe sich die Lage im weiteren Verlauf aber etwas beruhigt. Ein Grund dürfte das am Wochenende beschlossene Maßnahmenpaket der Peoples Bank of China sein. Diese habe zusätzliche Liquidität in Höhe von umgerechnet rund 21 Milliarden US-Dollar zu vergünstigten Konditionen bereit gestellt. Den chinesischen Geschäftsbanken sei noch einmal das Doppelte dieser Summe avisiert worden, damit sie die Kreditvergabe nicht einschränken und insbesondere von den Virus-Folgen betroffenen Unternehmen keine Kredite fällig stellen würden. Auch weitere Leitzinssenkungen seien nicht ausgeschlossen. Das Emissionsvolumen lokaler öffentlicher Anleihen habe sich im Zuge der Maßnahmen zur Linderung der Handelsstreit-Folgen seit Januar 2019 auf 105 Milliarden US-Dollar verfünffacht. Diese Mittel stünden unabhängig von weiteren Emissionen bereits zur Krisenbekämpfung zur Verfügung.
Die beschwichtigenden Äußerungen zahlreicher chinesischer Offizieller dürften auch weiterhin von konkreten Maßnahmen zur Beruhigung der Kapitalmärkte begleitet werden. Dies sei umso entscheidender, da aktuelle Konjunkturindikatoren wie der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe aufgrund der Datenerhebung vor der Virus-Verbreitung derzeit nicht aussagekräftig seien. (04.02.2020/alc/a/a)
Aktien hätten rund acht Prozent an Wert eingebüßt, der chinesische Renminbi habe zum US-Dollar gut eineinhalb Prozent an Wert verloren. Nach heftigeren Reaktionen zu Handelsbeginn habe sich die Lage im weiteren Verlauf aber etwas beruhigt. Ein Grund dürfte das am Wochenende beschlossene Maßnahmenpaket der Peoples Bank of China sein. Diese habe zusätzliche Liquidität in Höhe von umgerechnet rund 21 Milliarden US-Dollar zu vergünstigten Konditionen bereit gestellt. Den chinesischen Geschäftsbanken sei noch einmal das Doppelte dieser Summe avisiert worden, damit sie die Kreditvergabe nicht einschränken und insbesondere von den Virus-Folgen betroffenen Unternehmen keine Kredite fällig stellen würden. Auch weitere Leitzinssenkungen seien nicht ausgeschlossen. Das Emissionsvolumen lokaler öffentlicher Anleihen habe sich im Zuge der Maßnahmen zur Linderung der Handelsstreit-Folgen seit Januar 2019 auf 105 Milliarden US-Dollar verfünffacht. Diese Mittel stünden unabhängig von weiteren Emissionen bereits zur Krisenbekämpfung zur Verfügung.
Die beschwichtigenden Äußerungen zahlreicher chinesischer Offizieller dürften auch weiterhin von konkreten Maßnahmen zur Beruhigung der Kapitalmärkte begleitet werden. Dies sei umso entscheidender, da aktuelle Konjunkturindikatoren wie der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe aufgrund der Datenerhebung vor der Virus-Verbreitung derzeit nicht aussagekräftig seien. (04.02.2020/alc/a/a)
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