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China: Sorge für Deflation
05.12.24 09:25
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Die Wachstumsprognosen für China liegen im Mittel bei 4,8% für 2024 und bei 4,5% für 2025, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Ob die Prognosen halten würden, werde sich in den nächsten Monaten zeigen. Die jüngsten Umfragen zu den Einkaufsmanager-Indices zeigten nämlich eine pessimistische Grundhaltung innerhalb der Industrie. Auffällig sei auch der laufende Rückgang bei der Inflation und den Produzentenpreisen. Die Oktoberwerte hätten bei der Inflation bei +0,5% und bei den Produzentenpreisen bei -2,9% gelegen. Diese Werte seien im Grunde ein Spiegel für die schwache Auftragslage bzw. Nachfragesituation der chinesischen Wirtschaft. Die nächsten Preisdaten würden am 9.12.2024 veröffentlicht.
Im aktuellen Umfeld müsste der Yuan schwächer notieren. Warum sei dem nicht so? Seit 2015 sei der Yuan frei konvertierbar, aber an einen Währungskorb "angelehnt". In diesem Währungskorb sei der US-Dollar immer noch stark gewichtet. Die gegenwärtige US-Dollar-Stärke beeinflusse somit auch die Kursentwicklung des Yuan. Die Analysten würden davon ausgehen, dass das Währungspaar EUR/CNY (Chinesischer Renminbi Yuan) in den nächsten Wochen in einer Range von 7,6000 bis max. 7,8000 gehandelt werde. (05.12.2024/alc/a/a)
Ob die Prognosen halten würden, werde sich in den nächsten Monaten zeigen. Die jüngsten Umfragen zu den Einkaufsmanager-Indices zeigten nämlich eine pessimistische Grundhaltung innerhalb der Industrie. Auffällig sei auch der laufende Rückgang bei der Inflation und den Produzentenpreisen. Die Oktoberwerte hätten bei der Inflation bei +0,5% und bei den Produzentenpreisen bei -2,9% gelegen. Diese Werte seien im Grunde ein Spiegel für die schwache Auftragslage bzw. Nachfragesituation der chinesischen Wirtschaft. Die nächsten Preisdaten würden am 9.12.2024 veröffentlicht.
Im aktuellen Umfeld müsste der Yuan schwächer notieren. Warum sei dem nicht so? Seit 2015 sei der Yuan frei konvertierbar, aber an einen Währungskorb "angelehnt". In diesem Währungskorb sei der US-Dollar immer noch stark gewichtet. Die gegenwärtige US-Dollar-Stärke beeinflusse somit auch die Kursentwicklung des Yuan. Die Analysten würden davon ausgehen, dass das Währungspaar EUR/CNY (Chinesischer Renminbi Yuan) in den nächsten Wochen in einer Range von 7,6000 bis max. 7,8000 gehandelt werde. (05.12.2024/alc/a/a)


