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China: Inflation zieht überraschend an
14.10.16 10:10
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Volksrepublik China ist die Inflation im September schneller gestiegen als zuvor erwartet, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Wie heute mitgeteilt seien die allgemeinen Verbraucherpreise in der Jahresrechnung nach 1,3% im August jetzt um 1,9% gestiegen. Verantwortlich für die Preissteigerungen seien vor allem die höheren Ausgaben für Nahrungsmittel und die Energieversorgung gewesen. Besonders für frische Agrarprodukte wie Obst und Gemüse hätten die chinesischen Verbraucher tiefer in die Taschen greifen müssen.
Zu einer Wende sei es im Berichtsmonat bei den Produzentenpreisen gekommen, die im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals seit 54 Monaten wieder gestiegen seien (0,1%). Die Gründe dafür seien neben der weltweiten Entwicklung der Preise für Rohstoffe die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung in Peking. Einerseits würden die fiskalpolitischen Lockerungen der Inlandsnachfrage zunehmend Impulse geben, andererseits mache sich der Abbau von Überkapazitäten positiv bemerkbar.
Insgesamt hänge der künftige Preisauftrieb ebenso wie der Konjunkturverlauf stark von der Fortsetzung dieser Wirtschaftspolitik ab. Um die gegenwärtige Belebung der Wirtschaftsaktivitäten zu stabilisieren, würden die Analysten daher eine weiter expansive Fiskalpolitik erwarten. Dabei werde voraussichtlich auch die Stärkung der Privatwirtschaft eine wichtigere Rolle spielen als bisher. (14.10.2016/alc/a/a)
Wie heute mitgeteilt seien die allgemeinen Verbraucherpreise in der Jahresrechnung nach 1,3% im August jetzt um 1,9% gestiegen. Verantwortlich für die Preissteigerungen seien vor allem die höheren Ausgaben für Nahrungsmittel und die Energieversorgung gewesen. Besonders für frische Agrarprodukte wie Obst und Gemüse hätten die chinesischen Verbraucher tiefer in die Taschen greifen müssen.
Zu einer Wende sei es im Berichtsmonat bei den Produzentenpreisen gekommen, die im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals seit 54 Monaten wieder gestiegen seien (0,1%). Die Gründe dafür seien neben der weltweiten Entwicklung der Preise für Rohstoffe die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung in Peking. Einerseits würden die fiskalpolitischen Lockerungen der Inlandsnachfrage zunehmend Impulse geben, andererseits mache sich der Abbau von Überkapazitäten positiv bemerkbar.
Insgesamt hänge der künftige Preisauftrieb ebenso wie der Konjunkturverlauf stark von der Fortsetzung dieser Wirtschaftspolitik ab. Um die gegenwärtige Belebung der Wirtschaftsaktivitäten zu stabilisieren, würden die Analysten daher eine weiter expansive Fiskalpolitik erwarten. Dabei werde voraussichtlich auch die Stärkung der Privatwirtschaft eine wichtigere Rolle spielen als bisher. (14.10.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


