China: Inflation bei 1,8%


09.08.16 09:01
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Volksrepublik China stiegen die allgemeinen Verbraucherpreise im Juli in der Jahresrechnung um 1,8% und damit etwas langsamer als im Vormonat (1,9%), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Infolge der inzwischen geringer ausfallenden Preiserhöhungen für Schweinefleisch sein die Ausgaben für Nahrungsmittel im Berichtsmonat mit 3,3% im Vergleich zum Vorjahr weniger stark gestiegen (Juni: 4,6%). Die Teuerung ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln habe im Juli die höchste Jahresrate seit dem September 2014 verzeichnet. Hier müssten Verbraucher derzeit vor allem für Gesundheit und Bildung deutlich tiefer in die Taschen greifen. Mit Blick auf die gegenwärtig sinkenden Preise für Schweinefleisch und Gemüse erwarte man jedoch auch im weiteren Jahresverlauf eine Inflation deutlich unter der angestrebten Zielmarke von 3%. Zugleich seien ein schwacher Konjunkturverlauf und ein sich abkühlender Immobilienmarkt im Land die Ursachen von Deflationsgefahren. In diesem Umfeld seien daher weitere geldpolitische Lockerungen wahrscheinlich. (09.08.2016/alc/a/a)