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China: Fiskalhilfen könnten Erholung anschieben
01.12.23 12:17
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Aufgrund der im Betrachtungszeitraum sinkenden Renditedifferenzen konnte der Chinesische Renminbi Yuan (CNY) zum USD an Wert gewinnen, so die Analysten von Postbank Research.
Im Oktober hätten die Einzelhandelsumsätze mit einem Zuwachs von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr die Erwartungen von 7,0 Prozent merklich übertroffen; die Industrieproduktion mit einem Anstieg um 4,6 statt prognostizierter 4,5 Prozent leicht. Die Anlageinvestitionen hätten mit einem Plus von 2,9 Prozent die Erwartungen geringfügig verfehlt. Die Exporte seien im selben Monat jedoch mit -6,4 Prozent stärker als erwartet (-3,5 Prozent) zurückgegangen. Demgegenüber hätten die Importe um 3,0 Prozent angezogen, während die Analysten einen Rückgang um 4,8 Prozent prognostiziert hätten.
Die jährliche Verbraucherpreisinflation sei im Oktober wieder in den deflationären Bereich gesunken, nämlich auf -0,2 Prozent. Die Deflation der Erzeugerpreise habe mit -2,6 Prozent angehalten.
Die PBoC habe ihre Zinssätze weiterhin unverändert belassen. Eine Vielzahl gezielter fiskalischer Stimuli auch zur Unterstützung des weiterhin schwachen Immobilienmarktes könnten mittelfristig die Wirtschaft stützen.
Während der Renminbi sich aufgrund sinkender Renditedifferenzen im November zum US-Dollar erholt habe, habe er zum Euro nach einigem Auf und Ab seitwärts gehandelt. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er vom aktuellen Niveau leicht auf EUR/CNY 7,65 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2023) (01.12.2023/alc/a/a)
Im Oktober hätten die Einzelhandelsumsätze mit einem Zuwachs von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr die Erwartungen von 7,0 Prozent merklich übertroffen; die Industrieproduktion mit einem Anstieg um 4,6 statt prognostizierter 4,5 Prozent leicht. Die Anlageinvestitionen hätten mit einem Plus von 2,9 Prozent die Erwartungen geringfügig verfehlt. Die Exporte seien im selben Monat jedoch mit -6,4 Prozent stärker als erwartet (-3,5 Prozent) zurückgegangen. Demgegenüber hätten die Importe um 3,0 Prozent angezogen, während die Analysten einen Rückgang um 4,8 Prozent prognostiziert hätten.
Die PBoC habe ihre Zinssätze weiterhin unverändert belassen. Eine Vielzahl gezielter fiskalischer Stimuli auch zur Unterstützung des weiterhin schwachen Immobilienmarktes könnten mittelfristig die Wirtschaft stützen.
Während der Renminbi sich aufgrund sinkender Renditedifferenzen im November zum US-Dollar erholt habe, habe er zum Euro nach einigem Auf und Ab seitwärts gehandelt. Auf Sicht von sechs Monaten könnte er vom aktuellen Niveau leicht auf EUR/CNY 7,65 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2023) (01.12.2023/alc/a/a)


