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COVID-19-Krise: Rating-Herabstufungen sind unvermeidlich
28.04.20 12:30
Lombard Odier IM
Genf (www.anleihencheck.de) - Die Märkte haben in der COVID-19-Krise zwei Phasen durchlaufen: Eine anfängliche Flucht in Qualität, da die Investoren aus schwächeren Krediten ausgestiegen sind, gefolgt von der Flucht in Liquidität, so Yannik Zufferey, CIO Fixed Income bei Lombard Odier Investment Managers.
Hohe Abflüsse und sinkende Liquidität hätten dazu geführt, dass Investoren willkürlich Assets verkauft hätten, um unabhängig von der Kreditqualität Liquidität aufzubauen. Die Experten von Lombard Odier Investment Managers sähen in diesem Abverkauf eine Chance, da sich die Spreads bei geringerer Differenzierung zwischen den Emittenten erheblich ausweiten würden. Die Experten würden die Risiken in ihren Portfolios weiterhin überwachen und erkennen, dass Rating-Herabstufungen unvermeidlich seien - insbesondere in Sektoren, die moderat bis stark von der Krise betroffen seien. Derzeit identifizieren unsere Kreditanalysten Chancen innerhalb des Crossover-Segments, so Yannik Zufferey, CIO Fixed Income bei Lombard Odier Investment Managers, weiter.
Yannik Zufferey glaube, dass qualitativ hochwertige, finanzkräftige Unternehmen, die der Krise standhalten könnten, derzeit auf unglaublich attraktiven Niveaus gehandelt würden und interessante Neuemissionsprämien bieten würden. Zweitens seien die Experten davon überzeugt, dass sich Fallen Angels erholen würden, wenn der Druck durch Abverkäufe nachlasse und sich die Unternehmen wieder auf die Verbesserung ihrer Kreditkennzahlen konzentrieren könnten. Wenngleich die Märkte wahrscheinlich volatil bleiben würden, würden die derzeitigen Renditen von 3,7 Prozent, beziehungsweise 5,7 Prozent, für Euro- und globale Crossover-Portfolios einen attraktiven Einstiegszeitpunkt für langfristig orientierte Investoren bieten. Die Experten von Lombard Odier Investment Managers seien bestrebt, das Kreditrisiko zu mindern und diversifizierte Portfolios anzubieten. (28.04.2020/alc/a/a)
Hohe Abflüsse und sinkende Liquidität hätten dazu geführt, dass Investoren willkürlich Assets verkauft hätten, um unabhängig von der Kreditqualität Liquidität aufzubauen. Die Experten von Lombard Odier Investment Managers sähen in diesem Abverkauf eine Chance, da sich die Spreads bei geringerer Differenzierung zwischen den Emittenten erheblich ausweiten würden. Die Experten würden die Risiken in ihren Portfolios weiterhin überwachen und erkennen, dass Rating-Herabstufungen unvermeidlich seien - insbesondere in Sektoren, die moderat bis stark von der Krise betroffen seien. Derzeit identifizieren unsere Kreditanalysten Chancen innerhalb des Crossover-Segments, so Yannik Zufferey, CIO Fixed Income bei Lombard Odier Investment Managers, weiter.
Yannik Zufferey glaube, dass qualitativ hochwertige, finanzkräftige Unternehmen, die der Krise standhalten könnten, derzeit auf unglaublich attraktiven Niveaus gehandelt würden und interessante Neuemissionsprämien bieten würden. Zweitens seien die Experten davon überzeugt, dass sich Fallen Angels erholen würden, wenn der Druck durch Abverkäufe nachlasse und sich die Unternehmen wieder auf die Verbesserung ihrer Kreditkennzahlen konzentrieren könnten. Wenngleich die Märkte wahrscheinlich volatil bleiben würden, würden die derzeitigen Renditen von 3,7 Prozent, beziehungsweise 5,7 Prozent, für Euro- und globale Crossover-Portfolios einen attraktiven Einstiegszeitpunkt für langfristig orientierte Investoren bieten. Die Experten von Lombard Odier Investment Managers seien bestrebt, das Kreditrisiko zu mindern und diversifizierte Portfolios anzubieten. (28.04.2020/alc/a/a)


