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Bund-Future weiter unter Druck - Renditen steigen erneut
03.07.25 12:12
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Ein von Donald Trump und den Republikanern unterstütztes Steuergesetz steht kurz vor der Verabschiedung und könnte tiefgreifende Konsequenzen für die öffentlichen Finanzen der USA sowie für die internationale Stellung des Landes haben, so die Börse Stuttgart.
Nach der knappen Zustimmung im US-Senat am Mittwoch fehle nur noch das Votum des Repräsentantenhauses. Trump möchte das Gesetz symbolträchtig morgen am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, in Kraft treten lassen. Das Gesetz dürfte aber die Staatsverschuldung um rund 3,3 Billionen Dollar steigen lassen - laut Berechnungen des unabhängigen Congressional Budget Office (CBO). Das Rating der USA könnte sich dadurch weiter verschlechtern.
Die Ratingagentur Moody's habe kürzlich als letzte der großen Agenturen das Top-Rating der USA auf "Aa1" herabgestuft. In der Folge sei der Dollar kräftig gefallen, was die Inflation in den USA über steigende Importpreise wieder stärker anheizen könnte. Dennoch übe Trump Druck auf FED-Chef Powell aus, die Zinsen zu senken. Wie in Europa würden im zweiten Halbjahr bereits weitere zwei bis drei Leitzinssenkungen erwartet.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe seinen Abwärtstrend in dieser Woche fortgesetzt und notiere im Wochenvergleich etwas niedriger bei rund 130,05 Punkten. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,606%, vor Wochenfrist habe sie noch tiefer bei 2,537% gestanden. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe zeige eine ähnliche Entwicklung: In der Vorwoche habe sie noch bei 3,047% notiert, am Donnerstagvormittag stehe die Anleihe bei 3,098%. (Bonds weekly Ausgabe vom 03.07.2025) (03.07.2025/alc/a/a)
Nach der knappen Zustimmung im US-Senat am Mittwoch fehle nur noch das Votum des Repräsentantenhauses. Trump möchte das Gesetz symbolträchtig morgen am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, in Kraft treten lassen. Das Gesetz dürfte aber die Staatsverschuldung um rund 3,3 Billionen Dollar steigen lassen - laut Berechnungen des unabhängigen Congressional Budget Office (CBO). Das Rating der USA könnte sich dadurch weiter verschlechtern.
Die Ratingagentur Moody's habe kürzlich als letzte der großen Agenturen das Top-Rating der USA auf "Aa1" herabgestuft. In der Folge sei der Dollar kräftig gefallen, was die Inflation in den USA über steigende Importpreise wieder stärker anheizen könnte. Dennoch übe Trump Druck auf FED-Chef Powell aus, die Zinsen zu senken. Wie in Europa würden im zweiten Halbjahr bereits weitere zwei bis drei Leitzinssenkungen erwartet.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe seinen Abwärtstrend in dieser Woche fortgesetzt und notiere im Wochenvergleich etwas niedriger bei rund 130,05 Punkten. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,606%, vor Wochenfrist habe sie noch tiefer bei 2,537% gestanden. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe zeige eine ähnliche Entwicklung: In der Vorwoche habe sie noch bei 3,047% notiert, am Donnerstagvormittag stehe die Anleihe bei 3,098%. (Bonds weekly Ausgabe vom 03.07.2025) (03.07.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


