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Bund-Future unter Druck - Euro schwächer
05.03.26 09:32
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Bei Öl- und Gaspreisen kam es zwar in den letzten 24 Stunden zu einer Beruhigung, aber nicht zu einer nachhaltigen Entspannung, so die Analysten der Helaba.
Noch immer lägen die Preise auf erhöhten Niveaus. Bei Rohöl sei es ein Aufschlag zum Vorkriegsniveau von fast 20%, bei Erdgas seien es aktuell noch immer beachtliche 50%. Dies wecke Inflationssorgen und die Angst davor, dass die Notenbanken die bisher als möglich erachteten Zinssenkungen verschieben oder die Leitzinsen sogar erhöhen könnten. Entsprechend hätten die Rentenmärkte bisher nicht wie traditionell von Safe-Haven-Nachfrage profitieren können, obwohl die Aktiennotierungen unter Druck gestanden hätten. Als sicherer Hafen sei in der jüngsten Phase auch nicht der Euro wahrgenommen worden, der zum US-Dollar an Boden verloren habe. Heute Morgen schienen die Akteure aber wieder etwas mehr Zuversicht zu verspüren oder zumindest scheine das Einpreisen von Risikoprämien zum Stillstand gekommen zu sein. Das allgemeine Marktsentiment werde nach Erachten der Analysten aber weiterhin vom Newsflow aus dem Nahen Osten bestimmt und erhöhte Volatilitäten seien nicht auszuschließen.
Der Bund-Future (März-Kontrakt) habe in den letzten Tagen erheblich unter Druck gestanden, habe sich letztlich nicht oberhalb der 21- und der 100-Tagelinie halten können. Letztere sei am Morgen erneut durchbrochen worden. Zudem habe sich das Indikatorenbild deutlich getrübt. Solange die Sorgen wegen der hohen Energiepreise bestehen bleiben würden und klare Aussagen der Notenbanken in Richtung Lockerung ausbleiben würden, dürfte es der Future schwer haben, sich zu erholen. Unterstützungen fänden sich am Impulstief bei 128,53. Der März-Kontrakt werde am Freitag zum letzten Mal gehandelt und der Wechsel auf den Juni-Future gehe mit einem Abschlag von rund 100 Ticks einher.
Der Rückgang unter das Januartief bei 1,1573 habe nur kurz gewährt und dennoch habe sich die technische Situation beim Euro gegenüber dem US-Dollar eingetrübt. Vor allem die Verkaufssignal bei MACD und DMI seien als belastend einzustufen. Unterhalb des in dieser Woche markierten Impulstiefs bei 1,1530 entstünde Raum bis 1,1491 oder 1,1469, den Tiefs von November 2025. Bei Erholungsversuchen würden sich erste Widerstände an den 200- und 100-Tagelinien bei 1,1672 bzw. 1,1698 zeigen. (05.03.2026/alc/a/a)
Noch immer lägen die Preise auf erhöhten Niveaus. Bei Rohöl sei es ein Aufschlag zum Vorkriegsniveau von fast 20%, bei Erdgas seien es aktuell noch immer beachtliche 50%. Dies wecke Inflationssorgen und die Angst davor, dass die Notenbanken die bisher als möglich erachteten Zinssenkungen verschieben oder die Leitzinsen sogar erhöhen könnten. Entsprechend hätten die Rentenmärkte bisher nicht wie traditionell von Safe-Haven-Nachfrage profitieren können, obwohl die Aktiennotierungen unter Druck gestanden hätten. Als sicherer Hafen sei in der jüngsten Phase auch nicht der Euro wahrgenommen worden, der zum US-Dollar an Boden verloren habe. Heute Morgen schienen die Akteure aber wieder etwas mehr Zuversicht zu verspüren oder zumindest scheine das Einpreisen von Risikoprämien zum Stillstand gekommen zu sein. Das allgemeine Marktsentiment werde nach Erachten der Analysten aber weiterhin vom Newsflow aus dem Nahen Osten bestimmt und erhöhte Volatilitäten seien nicht auszuschließen.
Der Bund-Future (März-Kontrakt) habe in den letzten Tagen erheblich unter Druck gestanden, habe sich letztlich nicht oberhalb der 21- und der 100-Tagelinie halten können. Letztere sei am Morgen erneut durchbrochen worden. Zudem habe sich das Indikatorenbild deutlich getrübt. Solange die Sorgen wegen der hohen Energiepreise bestehen bleiben würden und klare Aussagen der Notenbanken in Richtung Lockerung ausbleiben würden, dürfte es der Future schwer haben, sich zu erholen. Unterstützungen fänden sich am Impulstief bei 128,53. Der März-Kontrakt werde am Freitag zum letzten Mal gehandelt und der Wechsel auf den Juni-Future gehe mit einem Abschlag von rund 100 Ticks einher.
Der Rückgang unter das Januartief bei 1,1573 habe nur kurz gewährt und dennoch habe sich die technische Situation beim Euro gegenüber dem US-Dollar eingetrübt. Vor allem die Verkaufssignal bei MACD und DMI seien als belastend einzustufen. Unterhalb des in dieser Woche markierten Impulstiefs bei 1,1530 entstünde Raum bis 1,1491 oder 1,1469, den Tiefs von November 2025. Bei Erholungsversuchen würden sich erste Widerstände an den 200- und 100-Tagelinien bei 1,1672 bzw. 1,1698 zeigen. (05.03.2026/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


