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Bund-Future um rund 50 Basispunkte angestiegen
05.06.25 10:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Inflation im Euro-Raum ist zuletzt nochmal gesunken und hat im Mai mit 1,9 Prozent das Inflationsziel der EZB von 2,0 Prozent zum ersten Mal seit September 2024 wieder unterschritten, so die Börse Stuttgart.
Diese Entwicklung ermögliche Spielräume in der Geldpolitik und habe die Renditen in der Euro-Zone zuletzt gedrückt. Auch in den USA nehme der Druck auf die Renditen zu, die zuletzt deutlich gesunken seien. Eine Reihe enttäuschender US-Wirtschaftsdaten wie etwa der ISM Services PMI, der wieder unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen sei, habe Rezessionsängste in den USA aufleben lassen. Der richtungsweisende große US-Arbeitsmarktbericht am Freitag stehe daher im Mittelpunkt der Investoren.
Unterdessen habe die Nachfrage nach "sicheren" Geldanlagen wie etwa Staatsanleihen deutlich zugenommen, dazu zählten auch Gold oder der Schweizer Franken. Die Zollkonflikte seien trotz neuer US-Stahl- und Aluminiumzölle gegen die EU etwas in den Hintergrund getreten, könnten aber wieder an Bedeutung gewinnen, wenn sich die USA und China nicht auf einen Kompromiss einigen würden. Die Regierungschefs beider Länder wollten zeitnah miteinander telefonieren.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei in dieser Woche leicht um rund 50 Basispunkte auf aktuell 131,10 Punkte angestiegen. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,530 %, vor Wochenfrist habe sie noch etwas höher bei 2,5790 % gelegen. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe zeige eine ähnliche Entwicklung: In der Vorwoche habe sie noch bei 3,072 % gelegen, am Donnerstagvormittag notiere die Anleihe bei 3,033 %. (05.06.2025/alc/a/a)
Diese Entwicklung ermögliche Spielräume in der Geldpolitik und habe die Renditen in der Euro-Zone zuletzt gedrückt. Auch in den USA nehme der Druck auf die Renditen zu, die zuletzt deutlich gesunken seien. Eine Reihe enttäuschender US-Wirtschaftsdaten wie etwa der ISM Services PMI, der wieder unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen sei, habe Rezessionsängste in den USA aufleben lassen. Der richtungsweisende große US-Arbeitsmarktbericht am Freitag stehe daher im Mittelpunkt der Investoren.
Unterdessen habe die Nachfrage nach "sicheren" Geldanlagen wie etwa Staatsanleihen deutlich zugenommen, dazu zählten auch Gold oder der Schweizer Franken. Die Zollkonflikte seien trotz neuer US-Stahl- und Aluminiumzölle gegen die EU etwas in den Hintergrund getreten, könnten aber wieder an Bedeutung gewinnen, wenn sich die USA und China nicht auf einen Kompromiss einigen würden. Die Regierungschefs beider Länder wollten zeitnah miteinander telefonieren.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei in dieser Woche leicht um rund 50 Basispunkte auf aktuell 131,10 Punkte angestiegen. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,530 %, vor Wochenfrist habe sie noch etwas höher bei 2,5790 % gelegen. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe zeige eine ähnliche Entwicklung: In der Vorwoche habe sie noch bei 3,072 % gelegen, am Donnerstagvormittag notiere die Anleihe bei 3,033 %. (05.06.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


