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Bund-Future mit steigenden US-Renditen unter Druck geraten
30.10.25 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Fed hat wie erwartet geliefert, jedoch sei eine Zinssenkung im Dezember "keine ausgemachte Sache" und so zeigten sich an den Finanzmärkten in der Folge die Zinssenkungsspekulationen rückläufig, berichten die Analysten der Helaba.
Mit steigenden US-Renditen sei der Euro unter Druck geraten und auch der Bund (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sowie der DAX-Future. In der Eurozone werde nicht nur die Entscheidung der EZB mit Spannung verfolgt, sondern insbesondere auch die Pressekonferenz von EZB-Chefin Lagarde. Im Hinblick auf die Zinsentscheidung werde allgemein nicht erwartet, dass sich die Geldpolitik ändere (siehe auch Seite 1). Zudem stünden erste BIP-Zahlen und Verbraucherpreise hierzulande und in verschiedenen Euro-Ländern im Kalender. Das große Bild, dass das Wachstum noch immer verhalten sei (außer in Spanien) und die Inflation EWU-weit im Zielbereich liege, werde sich nicht ändern. Mithin dürfte sich die kaum vorhandene Zinssenkungsspekulation bezüglich der EZB weder verstärken noch umkehren.
Auf technischer Seite sei beim Bund-Future vor allem die 21-Tagelinie von Interesse, die heute bei 129,44 verlaufe. In den letzten Tagen sei diese bereits mehrfach von oben kommend getestet worden, und im Nachgang zur Fed-Entscheidung sei der Future darunter gerutscht. Das Indikatorenbild trübe sich mit den sinkenden Indikatoren wie RSI, Stochastic, MACD und ADX ein, wenngleich der DMI noch im Kauf sei. Unter der 21-Tagelinie bestehe nun Raum bis in die Zone der 55- und 100-Tagelinien bei 128,84/92. Weitere Haltemarken zeigten sich bei 128,24 und 127,88. Widerstände lokalisierten sich unverändert bei 130,38 und 130,57. (30.10.2025/alc/a/a)
Mit steigenden US-Renditen sei der Euro unter Druck geraten und auch der Bund (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sowie der DAX-Future. In der Eurozone werde nicht nur die Entscheidung der EZB mit Spannung verfolgt, sondern insbesondere auch die Pressekonferenz von EZB-Chefin Lagarde. Im Hinblick auf die Zinsentscheidung werde allgemein nicht erwartet, dass sich die Geldpolitik ändere (siehe auch Seite 1). Zudem stünden erste BIP-Zahlen und Verbraucherpreise hierzulande und in verschiedenen Euro-Ländern im Kalender. Das große Bild, dass das Wachstum noch immer verhalten sei (außer in Spanien) und die Inflation EWU-weit im Zielbereich liege, werde sich nicht ändern. Mithin dürfte sich die kaum vorhandene Zinssenkungsspekulation bezüglich der EZB weder verstärken noch umkehren.
Auf technischer Seite sei beim Bund-Future vor allem die 21-Tagelinie von Interesse, die heute bei 129,44 verlaufe. In den letzten Tagen sei diese bereits mehrfach von oben kommend getestet worden, und im Nachgang zur Fed-Entscheidung sei der Future darunter gerutscht. Das Indikatorenbild trübe sich mit den sinkenden Indikatoren wie RSI, Stochastic, MACD und ADX ein, wenngleich der DMI noch im Kauf sei. Unter der 21-Tagelinie bestehe nun Raum bis in die Zone der 55- und 100-Tagelinien bei 128,84/92. Weitere Haltemarken zeigten sich bei 128,24 und 127,88. Widerstände lokalisierten sich unverändert bei 130,38 und 130,57. (30.10.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


