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Bund-Future stabil, Renditen sinken - EZB-Zinsschritte zeigen Wirkung
12.06.25 12:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank EZB hat seine Leitzinsen in der Vorwoche wie erwartet um 25 Basispunkte auf 2,0 Prozent gesenkt, so die Börse Stuttgart.
Das sei gleichzeitig die achte Zinssenkung in Folge seit Mitte 2024 gewesen. Im internationalen Vergleich gelte die EZB beim Thema Zinsen als Vorreiter einer lockeren Geldpolitik. Die US-Notenbank Fed und die Bank of England hätten ihre Leitzinsen im gleichen Zeitraum nur halb so stark gesenkt. Während die Fed seit sechs Monaten auf weitere Zinsschritte verzichte, um die möglichen inflationären Folgen der Zollpolitik besser einschätzen zu können, würden sich die Briten angesichts hoher Lohnsteigerungen und anhaltender Inflationsraten ebenfalls zurückhalten.
Im Gegensatz zu Europa steige die Inflation in den USA weiter an, im Mai seien es 2,4% nach 2,3% im April gewesen. Während die Zollkonflikte in den USA zu Preissteigerungen führen würden, würden sie in der Euro-Zone die Inflation dämpfen, weil der Euro in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen sei und dadurch die Importe sowie die Energiepreise günstiger geworden seien. Der Euro profitiere vom Vertrauensverlust des US-Dollar, hervorgerufen durch die erratische Zollpolitik der US-Regierung.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich nach zwischenzeitlichen Verlusten wieder erholt und notiere im Wochenvergleich fast unverändert bei rund 131,00 Punkten. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,494%, vor Wochenfrist habe sie noch etwas höher bei 2,530% gelegen. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe zeige eine ähnliche Entwicklung: In der Vorwoche habe sie noch bei 3,033% notiert, am Donnerstagvormittag stehe die Anleihe bei 2,969%. (12.06.2025/alc/a/a)
Das sei gleichzeitig die achte Zinssenkung in Folge seit Mitte 2024 gewesen. Im internationalen Vergleich gelte die EZB beim Thema Zinsen als Vorreiter einer lockeren Geldpolitik. Die US-Notenbank Fed und die Bank of England hätten ihre Leitzinsen im gleichen Zeitraum nur halb so stark gesenkt. Während die Fed seit sechs Monaten auf weitere Zinsschritte verzichte, um die möglichen inflationären Folgen der Zollpolitik besser einschätzen zu können, würden sich die Briten angesichts hoher Lohnsteigerungen und anhaltender Inflationsraten ebenfalls zurückhalten.
Im Gegensatz zu Europa steige die Inflation in den USA weiter an, im Mai seien es 2,4% nach 2,3% im April gewesen. Während die Zollkonflikte in den USA zu Preissteigerungen führen würden, würden sie in der Euro-Zone die Inflation dämpfen, weil der Euro in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen sei und dadurch die Importe sowie die Energiepreise günstiger geworden seien. Der Euro profitiere vom Vertrauensverlust des US-Dollar, hervorgerufen durch die erratische Zollpolitik der US-Regierung.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich nach zwischenzeitlichen Verlusten wieder erholt und notiere im Wochenvergleich fast unverändert bei rund 131,00 Punkten. Derzeit liege die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe bei 2,494%, vor Wochenfrist habe sie noch etwas höher bei 2,530% gelegen. Die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe zeige eine ähnliche Entwicklung: In der Vorwoche habe sie noch bei 3,033% notiert, am Donnerstagvormittag stehe die Anleihe bei 2,969%. (12.06.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


