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Bund-Future massiv unter Druck
05.03.25 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Volatilität an den Finanzmärkten ist angesichts der geopolitischen Ereignisse und Risiken sehr hoch, so die Analysten der Helaba.
Die offensichtliche Annäherung zwischen den USA und Russland setze die EU unter Druck, sich durch Aufrüstung im Zweifel allein gegen mögliche russische Aggressionen verteidigen zu können. Die Verteidigungsausgaben dürften massiv steigen. In Deutschland würden bereits zwei Sondervermögen enormen Ausmaßes und eine Lockerung der Schuldenbremse diskutiert. Spekulationen auf steigende Bundemissionen würden den Rentenmarkt massiv belasten und zu einem Renditeanstieg führen, der sich vor allem am langen Ende der Bundkurve bemerkbar gemacht habe. Der 10/2-Spread habe bei knapp 50 Bp. den höchsten Stand seit August 2022 erreicht, der 30/10-Spread liege mit über 30 Bp. auf dem höchsten Stand seit Oktober letzten Jahres.
Der richtungsweisende Bund-Future sei gestern massiv unter Druck geraten. Dabei seien die Gewinne der letzten beiden Wochen einkassiert worden und das technische Bild habe sich getrübt. So sei der Future nicht nur daran gescheitert, die 55- und 21-Tage-Linie im Bereich 132,65 dauerhaft zu überwinden, sondern er habe fast alle Haltemarken unterschritten. Einzig das Mitte Januar markierte Kontrakttief bei 130,28 habe einem ersten Test standgehalten. (05.03.2025/alc/a/a)
Die offensichtliche Annäherung zwischen den USA und Russland setze die EU unter Druck, sich durch Aufrüstung im Zweifel allein gegen mögliche russische Aggressionen verteidigen zu können. Die Verteidigungsausgaben dürften massiv steigen. In Deutschland würden bereits zwei Sondervermögen enormen Ausmaßes und eine Lockerung der Schuldenbremse diskutiert. Spekulationen auf steigende Bundemissionen würden den Rentenmarkt massiv belasten und zu einem Renditeanstieg führen, der sich vor allem am langen Ende der Bundkurve bemerkbar gemacht habe. Der 10/2-Spread habe bei knapp 50 Bp. den höchsten Stand seit August 2022 erreicht, der 30/10-Spread liege mit über 30 Bp. auf dem höchsten Stand seit Oktober letzten Jahres.
Der richtungsweisende Bund-Future sei gestern massiv unter Druck geraten. Dabei seien die Gewinne der letzten beiden Wochen einkassiert worden und das technische Bild habe sich getrübt. So sei der Future nicht nur daran gescheitert, die 55- und 21-Tage-Linie im Bereich 132,65 dauerhaft zu überwinden, sondern er habe fast alle Haltemarken unterschritten. Einzig das Mitte Januar markierte Kontrakttief bei 130,28 habe einem ersten Test standgehalten. (05.03.2025/alc/a/a)


