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Bund-Future legt deutlich zu - Underperformance von US-Anleihen
15.04.25 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Risikostimmung hat sich zu Beginn der verkürzten Osterwoche deutlich verbessert, denn neue Negativ-Schlagzeilen vom Zollkonflikt wurden nicht vermeldet, so die Analysten der Helaba.
Am deutschen Aktienmarkt habe es deutliche Kursgewinne gegeben und die Abwärtsdynamik des US-Dollars sei zum Erliegen gekommen. Kräftig zugelegt habe der deutsche Rentenmarkt und dem richtungsweisenden Bund-Future sei es gelungen, die 100-Tage-Linie bei 131,35 zu überwinden. Damit sei Potenzial bis zum letzten Impulshoch bei 132,03 eröffnet. Für Unterstützung würden die 55- und 21-Tage-Durchschnitte bei 130,11 bzw. 129,36 sorgen.
Auffällig sei die Underperformance von US-Anleihen. Zwar habe es auch dort eine Erholung gegeben, Treasuries mit einer Laufzeit von zehn Jahren würden mit rund 4,35% aber
knapp 200 Bp. über vergleichbaren Bundesanleihen rentieren. Der Renditespread sei in den letzten Tagen massiv gestiegen. Trotzdem könne der US-Dollar davon keinen Profit schlagen, was darauf hinweisen könnte, dass der Safe-Haven-Status von USD-Anlagen von der Zollpolitik in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Der Dollar-Index, der den Wert des Greenbacks gegenüber wichtigen Währungen widerspiegele, sei unlängst auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. (15.04.2025/alc/a/a)
Am deutschen Aktienmarkt habe es deutliche Kursgewinne gegeben und die Abwärtsdynamik des US-Dollars sei zum Erliegen gekommen. Kräftig zugelegt habe der deutsche Rentenmarkt und dem richtungsweisenden Bund-Future sei es gelungen, die 100-Tage-Linie bei 131,35 zu überwinden. Damit sei Potenzial bis zum letzten Impulshoch bei 132,03 eröffnet. Für Unterstützung würden die 55- und 21-Tage-Durchschnitte bei 130,11 bzw. 129,36 sorgen.
Auffällig sei die Underperformance von US-Anleihen. Zwar habe es auch dort eine Erholung gegeben, Treasuries mit einer Laufzeit von zehn Jahren würden mit rund 4,35% aber
knapp 200 Bp. über vergleichbaren Bundesanleihen rentieren. Der Renditespread sei in den letzten Tagen massiv gestiegen. Trotzdem könne der US-Dollar davon keinen Profit schlagen, was darauf hinweisen könnte, dass der Safe-Haven-Status von USD-Anlagen von der Zollpolitik in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Der Dollar-Index, der den Wert des Greenbacks gegenüber wichtigen Währungen widerspiegele, sei unlängst auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. (15.04.2025/alc/a/a)


