Erweiterte Funktionen
Bund-Future fällt leicht - Zinsspekulationen bewegen Anleihemärkte
14.08.25 12:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die vergangenen Handelstage an den internationalen Anleihemärkten waren von einem Wechselspiel politischer Impulse und geldpolitischer Erwartungen geprägt, so die Börse Stuttgart.
Der Euro-Bund-Future habe auf Wochensicht leicht nachgegeben - von 130,08 Punkten auf 129,84 Punkte. Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten sich am Mittwoch nach vorangegangenen Verlusten stabilisiert und leicht zugelegt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei von 2,64 Prozent in der Vorwoche auf aktuell 2,70 Prozent gestiegen. Die 30-jährigen Bundesanleihen hätten von 3,17 Prozent in der Vorwoche auf 3,24 Prozent zugelegt. Offenbar habe die stabile Inflationsrate in Deutschland - sie verharre im Juli wie erwartet bei 2,0 Prozent - für eine kurzfristige Entspannung unter Investoren gesorgt. Neue Impulse aus der Konjunktur seien sowohl in der Eurozone als auch in den USA ausgeblieben.
Im Fokus der Marktteilnehmer hätten dabei nicht nur lokale Wirtschaftsdaten gestanden, sondern zunehmend auch Äußerungen hochrangiger Vertreter der US-Notenbank. Einige Analysten würden mit einem Richtungswechsel in der US-Geldpolitik rechnen, nachdem Signale über mögliche Zinssenkungen für Verunsicherung gesorgt hätten. Gleichzeitig würden Beobachter darauf verweisen, dass die Europäische Zentralbank ihre vorsichtige Haltung zunächst beibehalte.
Anleger würden sich derzeit in einem Umfeld bewegen, das weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten und Debatten über die Zukunft der weltweiten Zinspolitik geprägt sei. (14.08.2025/alc/a/a)
Der Euro-Bund-Future habe auf Wochensicht leicht nachgegeben - von 130,08 Punkten auf 129,84 Punkte. Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten sich am Mittwoch nach vorangegangenen Verlusten stabilisiert und leicht zugelegt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei von 2,64 Prozent in der Vorwoche auf aktuell 2,70 Prozent gestiegen. Die 30-jährigen Bundesanleihen hätten von 3,17 Prozent in der Vorwoche auf 3,24 Prozent zugelegt. Offenbar habe die stabile Inflationsrate in Deutschland - sie verharre im Juli wie erwartet bei 2,0 Prozent - für eine kurzfristige Entspannung unter Investoren gesorgt. Neue Impulse aus der Konjunktur seien sowohl in der Eurozone als auch in den USA ausgeblieben.
Im Fokus der Marktteilnehmer hätten dabei nicht nur lokale Wirtschaftsdaten gestanden, sondern zunehmend auch Äußerungen hochrangiger Vertreter der US-Notenbank. Einige Analysten würden mit einem Richtungswechsel in der US-Geldpolitik rechnen, nachdem Signale über mögliche Zinssenkungen für Verunsicherung gesorgt hätten. Gleichzeitig würden Beobachter darauf verweisen, dass die Europäische Zentralbank ihre vorsichtige Haltung zunächst beibehalte.
Anleger würden sich derzeit in einem Umfeld bewegen, das weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten und Debatten über die Zukunft der weltweiten Zinspolitik geprägt sei. (14.08.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


