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Bund-Future: Zwischen Abgabedruck und Unsicherheit
02.09.25 09:14
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Abseitig von Impulsen aus den USA und fehlenden wichtigen Datenveröffentlichungen stand der Wochenauftakt nicht so sehr im Fokus der geldpolitischen Erwartungen, sondern vielmehr der sonstigen politischen Entwicklungen, so die Analysten der Helaba.
Vor allem das Treffen der Staats- und Regierungschefs aus China, Russland und Indien in Shanghai sei von Interesse gewesen. Währenddessen hätten sich in Europa die Sorgen der Finanzmarktteilnehmer in Bezug auf die französischen Staatsfinanzen etwas gelegt und der Spread gegenüber Bunds sei leicht zurückgekommen. EZB-Chefin Lagarde habe große Besorgnis geäußert, falls die Fed an Unabhängigkeit einbüßen würde, und habe auch auf die Bedeutung nachhaltig tragbarer Staatsfinanzen hingewiesen. Heute würden die Akteure wieder in den Bann der Konjunkturdaten gezogen, wobei der ISM-Index wohl keinen Grund liefern werde, an der weitgehend eskomptierten Zinssenkung der Fed im September zu zweifeln.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe unter Abgabedruck gestanden, nachdem es in der Vorwoche nicht gelungen sei, das Kursniveau oberhalb der 21-Tagelinie zu halten, habe er die Verluste im weiteren Verlauf aber etwas eingrenzen können. Das technische Bild bleibe derweil unklar. Noch immer sei der ADX niedrig und der RSI im neutralen Bereich, was auf die trendlose Verfassung des Marktes hindeute. Unverändert seien die Unterstützungen in der Zone um 129 und bei 128,64 und 128,40 im Blick zu behalten. Auf der Oberseite sei der erste Widerstand an der 21-Tagelinie auszumachen und ein weiterer bei 129,90, dem Vorwochenhoch, und dicht darunter liege die 55-Tagelinie.
Freundlich habe der Euro gegenüber dem US-Dollar eröffnet und sei dabei phasenweise in der Lage gewesen, die Hürde bei 1,1730 zu überwinden. Damit würden die nächsten Widerstände ins Blickfeld rücken. Diese befänden sich bei 1,1743 und 1,1789 sowie bei 1,1829. (02.09.2025/alc/a/a)
Vor allem das Treffen der Staats- und Regierungschefs aus China, Russland und Indien in Shanghai sei von Interesse gewesen. Währenddessen hätten sich in Europa die Sorgen der Finanzmarktteilnehmer in Bezug auf die französischen Staatsfinanzen etwas gelegt und der Spread gegenüber Bunds sei leicht zurückgekommen. EZB-Chefin Lagarde habe große Besorgnis geäußert, falls die Fed an Unabhängigkeit einbüßen würde, und habe auch auf die Bedeutung nachhaltig tragbarer Staatsfinanzen hingewiesen. Heute würden die Akteure wieder in den Bann der Konjunkturdaten gezogen, wobei der ISM-Index wohl keinen Grund liefern werde, an der weitgehend eskomptierten Zinssenkung der Fed im September zu zweifeln.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe unter Abgabedruck gestanden, nachdem es in der Vorwoche nicht gelungen sei, das Kursniveau oberhalb der 21-Tagelinie zu halten, habe er die Verluste im weiteren Verlauf aber etwas eingrenzen können. Das technische Bild bleibe derweil unklar. Noch immer sei der ADX niedrig und der RSI im neutralen Bereich, was auf die trendlose Verfassung des Marktes hindeute. Unverändert seien die Unterstützungen in der Zone um 129 und bei 128,64 und 128,40 im Blick zu behalten. Auf der Oberseite sei der erste Widerstand an der 21-Tagelinie auszumachen und ein weiterer bei 129,90, dem Vorwochenhoch, und dicht darunter liege die 55-Tagelinie.
Freundlich habe der Euro gegenüber dem US-Dollar eröffnet und sei dabei phasenweise in der Lage gewesen, die Hürde bei 1,1730 zu überwinden. Damit würden die nächsten Widerstände ins Blickfeld rücken. Diese befänden sich bei 1,1743 und 1,1789 sowie bei 1,1829. (02.09.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


