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Bund-Future: Weitere Rücksetzer ins Kalkül ziehen
03.11.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die abgelaufene Woche war geprägt vom Rückgang der Zinssenkungserwartungen in den USA, berichten die Analysten der Helaba.
Die Zinsen seien zwar gesenkt worden, jedoch habe Fed-Chef Powell betont, dass ein erneuter Schritt im Dezember "keine ausgemachte Sache" sei. Die zuvor ambitionierte Zinssenkungswahrscheinlichkeit von annähernd 100 % habe sich in der Folge auf nur noch 68 % zurückgebildet. Im Zuge dessen hätten die 10j. US-Renditen phasenweise um mehr als 15 Bp. zugelegt. Mit dem erhöhten Zinsvorteil der USA sei der Euro unter Druck geraten. Die Aktienmärkte hätten sich ungeachtet des Waffenstillstandes im Handelskrieg zwischen den USA und China unentschlossen gezeigt, zumal andere Notenbanken die Leitzinsen unangetastet gelassen hätten. Ansonsten beginne die neue Woche wie die vorige geendet habe: Der Regierungsstillstand in den USA setze sich fort und nur wenige, private Daten würden bekanntgegeben.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei in der Vorwoche unter die 21-Tagelinie gerutscht und habe diese (heute bei 129,52) nicht wieder zurückerobern können. Demzufolge habe auch die gesamte Widerstandszone 129,44/66 nicht überwunden werden können. Da die Indikatoren überwiegend als belastend einzustufen seien, sollten weitere Rücksetzer ins Kalkül gezogen werden. Unterstützungen fänden sich in einer Zone um 128,90 in Form der 55- und der 100-Tagelinie. Darunter wären die Haltemarken bei 128,24 und 127,88 in den Blick zu nehmen. (03.11.2025/alc/a/a)
Die Zinsen seien zwar gesenkt worden, jedoch habe Fed-Chef Powell betont, dass ein erneuter Schritt im Dezember "keine ausgemachte Sache" sei. Die zuvor ambitionierte Zinssenkungswahrscheinlichkeit von annähernd 100 % habe sich in der Folge auf nur noch 68 % zurückgebildet. Im Zuge dessen hätten die 10j. US-Renditen phasenweise um mehr als 15 Bp. zugelegt. Mit dem erhöhten Zinsvorteil der USA sei der Euro unter Druck geraten. Die Aktienmärkte hätten sich ungeachtet des Waffenstillstandes im Handelskrieg zwischen den USA und China unentschlossen gezeigt, zumal andere Notenbanken die Leitzinsen unangetastet gelassen hätten. Ansonsten beginne die neue Woche wie die vorige geendet habe: Der Regierungsstillstand in den USA setze sich fort und nur wenige, private Daten würden bekanntgegeben.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei in der Vorwoche unter die 21-Tagelinie gerutscht und habe diese (heute bei 129,52) nicht wieder zurückerobern können. Demzufolge habe auch die gesamte Widerstandszone 129,44/66 nicht überwunden werden können. Da die Indikatoren überwiegend als belastend einzustufen seien, sollten weitere Rücksetzer ins Kalkül gezogen werden. Unterstützungen fänden sich in einer Zone um 128,90 in Form der 55- und der 100-Tagelinie. Darunter wären die Haltemarken bei 128,24 und 127,88 in den Blick zu nehmen. (03.11.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


