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Bund-Future: Das Indikatorenbild ist uneinheitlich


27.03.25 09:30
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Während die US-Notenbank zunächst keine Eile bei weiteren Zinssenkungen erkennen lässt, haben sich zuletzt einige US-Stimmungsindikatoren bei Verbrauchern, in der Industrie wie auch bei Dienstleistungsunternehmen eingetrübt, so die Analysten der Helaba.

Zinssenkungserwartungen würden präsent bleiben, wegen der Verunsicherung über die inflationstreibende Wirkung der Zölle aber könne sich keine Dynamik entwickeln, die den Rentenmarkt nachhaltig beflügele. In der Eurozone würden Forderungen nach einer lockeren Geldpolitik insbesondere in Südeuropa laut, die jüngsten Stimmungsverbesserungen würden aber nicht auf einen unmittelbaren Handlungsdruck hindeuten, zumal riesige Fiskalpakete vor zu lockerer Geldpolitik warnen würden. Die Renditen hätten sich auf einem gelte auch mit Blick auf den Euro im Verhältnis zum US-Dollar und den hiesigen Aktienindex.

Beim Bund-Future bleibe festzustellen, dass weder ein Befreiungsschlag über die 21-Tage-Linie (128,54) noch über das erste Fibonacci-Retracement (128,83) gelungen sei. Das Indikatorenbild sei uneinheitlich. So sei der DMI mit seinem Verkaufssignal übergeordnet noch immer als Belastungsfaktor anzusehen. Der sinkende ADX deute aber auf eine nachlassende Kraft des in der ersten Märzhälfte dominierenden Abwärtsimpulses an. Zudem lägen MACD und Stochastic oberhalb ihrer Signallinien. Widerstände jenseits der oben genannten Marken würden sich bei 129,41 und um 130,00 zeigen. Als Unterstützungszone relevant sei weiterhin 126,53/64. (27.03.2025/alc/a/a)