Erweiterte Funktionen
Bund-Future vor Ausbruch? US-Zinsdaten könnten neue Rally auslösen
09.02.26 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzte Woche war geprägt von Volatilität, insbesondere bei den Edelmetallen und den Kryptokursen, was auch den Tech-Sektor belastete, so die Analysten der Helaba.
Per saldo sei es bergab gegangen, wohl auch, weil eine militärische Eskalation im Persischen Golf bisher nicht stattgefunden habe. Jedoch sei auch die Nominierung von Kevin Warsh für den Fed-Vorsitz in diesem Zusammenhang zu nennen. Die Dollarschwäche habe sich nicht weiter fortgesetzt, was zusätzlich belastet habe. Spannend würden in dieser Woche wohl vor allem die US-Arbeitsmarkt- und -Inflationszahlen werden, denn diese hätten Potenzial, die Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed zu beeinflussen. Bislang würden die Akteure an den Geldmärkten auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte zur Jahresmitte setzen. Eine weitere sei dann vollständig im vierten Quartal eskomptiert worden. Zuletzt hätten sich die Zinssenkungsspekulationen wieder etwas verstärkt, auch weil Arbeitsmarktindikatoren in den USA schwächer ausgefallen seien als erwartet.
Dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei es knapp gelungen, sich oberhalb der 55- und 21-Tagelinien (heute um 128,05) zu halten. Das Hoch von Mitte Januar sei einem ersten Test unterzogen worden. Sollten die Kurse nachhaltig darüber und über die 100-Tagelinie (128,65) steigen, eröffne sich Raum bis 129,55. Als Unterstützungen würden die oben genannten gleitenden Durchschnitte fungieren und darunter sei die Zone um 127,51/56 relevant, ebenso wie die Zone um 127,00 und das Kontrakttief.
Der Euro sei zum US-Dollar in den letzten Tagen in der Defensive gewesen, auch wenn die Korrekturdynamik nach dem Mehrjahreshoch bei 1,2081 deutlich nachgelassen habe und der Kurs sich oberhalb der gleitenden Durchschnitte habe halten können. Diese würden eine Unterstützungszone beginnend bei 1,1778 (21T) und endend bei 1,1625 (200T) bilden. Derweil sei das Indikatorenbild überwiegend als belastend einzustufen. Nur der DMI stehe noch im Kauf, werde aber von einem sich abschwächenden ADX begleitet. Widerstände seien am ehemaligen Hoch bei 1,1919 und am Jahreshoch zu sehen. (09.02.2026/alc/a/a)
Per saldo sei es bergab gegangen, wohl auch, weil eine militärische Eskalation im Persischen Golf bisher nicht stattgefunden habe. Jedoch sei auch die Nominierung von Kevin Warsh für den Fed-Vorsitz in diesem Zusammenhang zu nennen. Die Dollarschwäche habe sich nicht weiter fortgesetzt, was zusätzlich belastet habe. Spannend würden in dieser Woche wohl vor allem die US-Arbeitsmarkt- und -Inflationszahlen werden, denn diese hätten Potenzial, die Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed zu beeinflussen. Bislang würden die Akteure an den Geldmärkten auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte zur Jahresmitte setzen. Eine weitere sei dann vollständig im vierten Quartal eskomptiert worden. Zuletzt hätten sich die Zinssenkungsspekulationen wieder etwas verstärkt, auch weil Arbeitsmarktindikatoren in den USA schwächer ausgefallen seien als erwartet.
Dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei es knapp gelungen, sich oberhalb der 55- und 21-Tagelinien (heute um 128,05) zu halten. Das Hoch von Mitte Januar sei einem ersten Test unterzogen worden. Sollten die Kurse nachhaltig darüber und über die 100-Tagelinie (128,65) steigen, eröffne sich Raum bis 129,55. Als Unterstützungen würden die oben genannten gleitenden Durchschnitte fungieren und darunter sei die Zone um 127,51/56 relevant, ebenso wie die Zone um 127,00 und das Kontrakttief.
Der Euro sei zum US-Dollar in den letzten Tagen in der Defensive gewesen, auch wenn die Korrekturdynamik nach dem Mehrjahreshoch bei 1,2081 deutlich nachgelassen habe und der Kurs sich oberhalb der gleitenden Durchschnitte habe halten können. Diese würden eine Unterstützungszone beginnend bei 1,1778 (21T) und endend bei 1,1625 (200T) bilden. Derweil sei das Indikatorenbild überwiegend als belastend einzustufen. Nur der DMI stehe noch im Kauf, werde aber von einem sich abschwächenden ADX begleitet. Widerstände seien am ehemaligen Hoch bei 1,1919 und am Jahreshoch zu sehen. (09.02.2026/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,1945 € | 125,2722 € | -0,0777 € | -0,06% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


