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Bund-Future vor Ausbruch? Anleger flüchten in sichere Häfen
13.06.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Finanzmärkten ist die Risikoaversion gestiegen, so die Analysten der Helaba.
Die Handelsvereinbarung zwischen den USA und China sei schon nicht in der Lage gewesen, die Stimmung aufzuhellen. Zudem gebe es Sorgen wegen möglicher Zölle gegenüber anderen Handelspartnern, und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt hätten zugenommen. Heute Nacht habe Israel einen Militäreinsatz gegen den Iran gestartet, und nach Aussage von Ministerpräsident Netanjahu werde der Einsatz noch viele Tage weitergehen. Ein Gegenschlag sei zu befürchten und damit auch die Einbeziehung der USA in den Konflikt. Die Aktienmärkte in Asien würden aufgrund der Nachrichtenlage deutlich nachgeben, der DAX-Future sei klar im Minus und die Ölpreise stiegen kräftig.
Als sicher geltende Bundesanleihen dürften ebenfalls gefragt bleiben. Schon gestern sei es mit den Renditen deutscher Staatsanleihen bergab gegangen, wobei die Bundkurve etwas flacher geworden sei. Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren hätten mit einer Rendite unter 2,50% ein Niveau erreicht, bei dem das Kaufinteresse zuletzt immer wieder nachgelassen habe. Ob nun der Gegenwind in Anbetracht der erhöhten Risikoaversion stärker werde, bleibe abzuwarten.
Mit Blick auf den richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) lasse sich positiv hervorheben, dass er sich oberhalb der 21- und 55-Tagelinien gut behaupten könne. Wichtig wäre es, das im April markierte Kontrakthoch bei 131,85 nachhaltig zu überwinden. Für Unterstützung würden die genannten Durchschnittslinien bei 130,60 bzw. 130,40 sorgen. (13.06.2025/alc/a/a)
Die Handelsvereinbarung zwischen den USA und China sei schon nicht in der Lage gewesen, die Stimmung aufzuhellen. Zudem gebe es Sorgen wegen möglicher Zölle gegenüber anderen Handelspartnern, und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt hätten zugenommen. Heute Nacht habe Israel einen Militäreinsatz gegen den Iran gestartet, und nach Aussage von Ministerpräsident Netanjahu werde der Einsatz noch viele Tage weitergehen. Ein Gegenschlag sei zu befürchten und damit auch die Einbeziehung der USA in den Konflikt. Die Aktienmärkte in Asien würden aufgrund der Nachrichtenlage deutlich nachgeben, der DAX-Future sei klar im Minus und die Ölpreise stiegen kräftig.
Als sicher geltende Bundesanleihen dürften ebenfalls gefragt bleiben. Schon gestern sei es mit den Renditen deutscher Staatsanleihen bergab gegangen, wobei die Bundkurve etwas flacher geworden sei. Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren hätten mit einer Rendite unter 2,50% ein Niveau erreicht, bei dem das Kaufinteresse zuletzt immer wieder nachgelassen habe. Ob nun der Gegenwind in Anbetracht der erhöhten Risikoaversion stärker werde, bleibe abzuwarten.
Mit Blick auf den richtungsweisenden Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) lasse sich positiv hervorheben, dass er sich oberhalb der 21- und 55-Tagelinien gut behaupten könne. Wichtig wäre es, das im April markierte Kontrakthoch bei 131,85 nachhaltig zu überwinden. Für Unterstützung würden die genannten Durchschnittslinien bei 130,60 bzw. 130,40 sorgen. (13.06.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,8944 € | 126,0482 € | -0,1538 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


