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Bund-Future vor Ausbruch?
28.01.26 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Vorfeld der heutigen FOMC-Entscheidung könnte an den Finanzmärkten eine gewisse Zurückhaltung zu beobachten sein, so die Analysten der Helaba.
Im späteren Verlauf sei jedoch eine erhöhte Volatilität möglich. Zwar zeichne sich bezüglich der Zinsentscheidung keine Überraschung ab, allerdings könnte sich Fed-Chef Powell zur Frage der Unabhängigkeit der Zentralbank äußern. Zudem sei nicht auszuschließen, dass Präsident Trump die Gelegenheit der FOMC-Sitzung und eines aus seiner Sicht vermutlich unbefriedigenden Ergebnisses zum Anlass nehmen werde, um seinen Kandidaten für den Vorsitz der Notenbank zu benennen. Der US-Dollar habe bereits an Wert eingebüßt und der gestrige Anstieg des Euros über die 1,20er Marke sorge am hiesigen Aktienmarkt für Gegenwind.
Das Interesse an deutschen Bundesanleihen halte sich derzeit in Grenzen und so setze der für 10-jährige Papiere maßgebliche Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) seine Konsolidierung im Bereich der 21-Tagelinie (127,90) fort. Nachhaltige Kurse darüber würden Potenzial bis zum 55-Tagedurchschnitt und des letzten Zwischenhochs (128,27 bzw. 129,58) eröffnen. Unterstützungen seien unverändert im Bereich von 127,50 und 127,00 zu finden, bevor das Kontrakttief bei 126,75 in den Fokus gerate.
Dem Euro sei es zum US-Dollar gelungen, das 2025er Hoch bei 1,1919 zu überwinden. Er sei bis 1,2078 gestiegen und damit auf das höchste Niveau seit Sommer 2021. Ein weiterer Anstieg sei möglich, insbesondere dann, wenn die Diskussion um die Fed-Unabhängigkeit wieder an Fahrt aufnehme. Auch das technische Umfeld bleibe mit Kursen klar oberhalb der Durchschnittslinien und mit dem prozyklischen Kaufsignal konstruktiv. Die nächsten Zielmarken würden die Analysten bei 1,2265 und 1,2350 lokalisieren. Unterstützung würden die Durchschnittslinien im Bereich von 1,1674 bis 1,1728 liefern. (28.01.2026/alc/a/a)
Im späteren Verlauf sei jedoch eine erhöhte Volatilität möglich. Zwar zeichne sich bezüglich der Zinsentscheidung keine Überraschung ab, allerdings könnte sich Fed-Chef Powell zur Frage der Unabhängigkeit der Zentralbank äußern. Zudem sei nicht auszuschließen, dass Präsident Trump die Gelegenheit der FOMC-Sitzung und eines aus seiner Sicht vermutlich unbefriedigenden Ergebnisses zum Anlass nehmen werde, um seinen Kandidaten für den Vorsitz der Notenbank zu benennen. Der US-Dollar habe bereits an Wert eingebüßt und der gestrige Anstieg des Euros über die 1,20er Marke sorge am hiesigen Aktienmarkt für Gegenwind.
Das Interesse an deutschen Bundesanleihen halte sich derzeit in Grenzen und so setze der für 10-jährige Papiere maßgebliche Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) seine Konsolidierung im Bereich der 21-Tagelinie (127,90) fort. Nachhaltige Kurse darüber würden Potenzial bis zum 55-Tagedurchschnitt und des letzten Zwischenhochs (128,27 bzw. 129,58) eröffnen. Unterstützungen seien unverändert im Bereich von 127,50 und 127,00 zu finden, bevor das Kontrakttief bei 126,75 in den Fokus gerate.
Dem Euro sei es zum US-Dollar gelungen, das 2025er Hoch bei 1,1919 zu überwinden. Er sei bis 1,2078 gestiegen und damit auf das höchste Niveau seit Sommer 2021. Ein weiterer Anstieg sei möglich, insbesondere dann, wenn die Diskussion um die Fed-Unabhängigkeit wieder an Fahrt aufnehme. Auch das technische Umfeld bleibe mit Kursen klar oberhalb der Durchschnittslinien und mit dem prozyklischen Kaufsignal konstruktiv. Die nächsten Zielmarken würden die Analysten bei 1,2265 und 1,2350 lokalisieren. Unterstützung würden die Durchschnittslinien im Bereich von 1,1674 bis 1,1728 liefern. (28.01.2026/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4246 € | 125,1945 € | 0,2301 € | +0,18% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


