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Bund-Future: Aufwärtspotenzial scheint begrenzt
23.09.24 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der abgelaufenen Woche haben wichtige Notenbanken ihre Zinsentscheidungen bekannt gegeben und vor allem die der US-Notenbank sorgte für Aufregung, berichten die Analysten der Helaba.
Wie sei es um die Konjunktur bestellt, wenn die Fed die Zinsen gleich um 50 Basispunkte senkt? Fed-Chef Powell sei bemüht gewesen, den initialen Zinsschritt nicht als Blaupause für die kommenden Meetings darzustellen, zumal die Risiken für Inflation und Wachstum als ausbalanciert bezeichnet worden seien. Dennoch habe die Fed eine Serie weiterer Zinsschritte signalisiert und dies sei letztlich an den Aktienbörsen freundlich aufgenommen worden.
Der S&P 500 habe ein neues Allzeithoch markiert und in diesem Fahrwasser sei auch beim DAX eine neue Bestmarke gelungen. Mitnichten befinde sich die deutsche Wirtschaft aber in einer guten Situation, worauf die aktuellen Stimmungsbarometer hinweisen würden. Die großen Notenbanken hätten zuletzt intensiv auf die Datenabhängigkeit zukünftiger Entscheidungen verwiesen, weshalb den eingehenden Wirtschaftszahlen eine große Aufmerksamkeit zu schenken sei. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der weit gediehenen Zinssenkungsspekulationen.
Per saldo habe der Rentenmarkt wegen der ambitionierten Erwartungen nicht wesentlich von der Zinssenkung der Fed profitiert und so scheine das Aufwärtspotenzial beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) begrenzt zu sein. Stimmungsindikatoren der deutschen und europäischen Wirtschaft würden zu Beginn der Woche aber nicht für Gegenwind. Aktuell befinde sich aber bereits die 21-Tagelinie bei 134,12 im Test. Die Lage der technischen Indikatoren habe sich verschlechtert. Stochastic, MACD und ADX würden nachgeben. Nur das intakte DMI-Kaufsignal sei auf der Habenseite zu verbuchen. Unterhalb der 21-Tagelinie seien Unterstützungen bei 133,73 (61,8%) und bei 133,50 auszumachen. Widerstände sehen die Analysten der Helaba bei 134,50/81 und bei 135,49 sowie am Kontrakthoch 135,66. (23.09.2024/alc/a/a)
Wie sei es um die Konjunktur bestellt, wenn die Fed die Zinsen gleich um 50 Basispunkte senkt? Fed-Chef Powell sei bemüht gewesen, den initialen Zinsschritt nicht als Blaupause für die kommenden Meetings darzustellen, zumal die Risiken für Inflation und Wachstum als ausbalanciert bezeichnet worden seien. Dennoch habe die Fed eine Serie weiterer Zinsschritte signalisiert und dies sei letztlich an den Aktienbörsen freundlich aufgenommen worden.
Der S&P 500 habe ein neues Allzeithoch markiert und in diesem Fahrwasser sei auch beim DAX eine neue Bestmarke gelungen. Mitnichten befinde sich die deutsche Wirtschaft aber in einer guten Situation, worauf die aktuellen Stimmungsbarometer hinweisen würden. Die großen Notenbanken hätten zuletzt intensiv auf die Datenabhängigkeit zukünftiger Entscheidungen verwiesen, weshalb den eingehenden Wirtschaftszahlen eine große Aufmerksamkeit zu schenken sei. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der weit gediehenen Zinssenkungsspekulationen.
Per saldo habe der Rentenmarkt wegen der ambitionierten Erwartungen nicht wesentlich von der Zinssenkung der Fed profitiert und so scheine das Aufwärtspotenzial beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) begrenzt zu sein. Stimmungsindikatoren der deutschen und europäischen Wirtschaft würden zu Beginn der Woche aber nicht für Gegenwind. Aktuell befinde sich aber bereits die 21-Tagelinie bei 134,12 im Test. Die Lage der technischen Indikatoren habe sich verschlechtert. Stochastic, MACD und ADX würden nachgeben. Nur das intakte DMI-Kaufsignal sei auf der Habenseite zu verbuchen. Unterhalb der 21-Tagelinie seien Unterstützungen bei 133,73 (61,8%) und bei 133,50 auszumachen. Widerstände sehen die Analysten der Helaba bei 134,50/81 und bei 135,49 sowie am Kontrakthoch 135,66. (23.09.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,371 € | 125,8944 € | -0,5234 € | -0,42% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


