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Britisches Pfund: Zinsvorteil gegenüber Euro schmilzt
05.01.26 15:30
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Kräftige Korrektur: Um rund 5 Prozent wertete das Britische Pfund im Vergleich zum Euro im vergangenen Jahr ab, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Zwar sei die Vorlage des lange erwarteten Haushaltsplans der britischen Regierung Ende November frei von negativen Überraschungen geblieben und habe damit zunächst für ein vorsichtiges Aufatmen am Devisenmarkt gesorgt - dennoch gebe es aktuell nicht allzu viel gute Gründe, weshalb das Pfund zum Euro in 2026 kräftig aufwerten sollte. So sei etwa der Rückgang der haushaltspolitischen Unsicherheit aufgrund wachsender Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik der Bank of England relativiert worden. Schwache BIP-Daten für das dritte Quartal sowie eine rückläufige Inflation hätten die Bank of England dazu bewogen, auf ihrer letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres 2025 die Leitzinsen von 4,0 auf 3,75 Prozent zu senken. Es sei die vierte Zinssenkung in diesem Jahr gewesen.
Zinsvorteil gegenüber Euro schmilze
Ökonomen würden einen weiteren Zinsschritt bereits im Frühjahr 2026 für möglich halten, sofern die Konjunkturdaten zusätzlichen Spielraum eröffnen würden. Dazu passe, dass die Notenbank zuletzt selbst die Wachstumserwartungen gedämpft und eine Stagnation der britischen Wirtschaft im vierten Quartal angedeutet habe. Hinzu komme: Eine zeitnahe Zinssenkung der Europäischen Zentralbank erscheine aktuell zwar nicht unmöglich, aber doch eher unwahrscheinlich. Der Zinsvorteil des Pfundes im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung könnte also weiter schrumpfen. (Ausgabe vom 02.01.2025) (05.01.2026/alc/a/a)
Zwar sei die Vorlage des lange erwarteten Haushaltsplans der britischen Regierung Ende November frei von negativen Überraschungen geblieben und habe damit zunächst für ein vorsichtiges Aufatmen am Devisenmarkt gesorgt - dennoch gebe es aktuell nicht allzu viel gute Gründe, weshalb das Pfund zum Euro in 2026 kräftig aufwerten sollte. So sei etwa der Rückgang der haushaltspolitischen Unsicherheit aufgrund wachsender Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik der Bank of England relativiert worden. Schwache BIP-Daten für das dritte Quartal sowie eine rückläufige Inflation hätten die Bank of England dazu bewogen, auf ihrer letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres 2025 die Leitzinsen von 4,0 auf 3,75 Prozent zu senken. Es sei die vierte Zinssenkung in diesem Jahr gewesen.
Zinsvorteil gegenüber Euro schmilze
Ökonomen würden einen weiteren Zinsschritt bereits im Frühjahr 2026 für möglich halten, sofern die Konjunkturdaten zusätzlichen Spielraum eröffnen würden. Dazu passe, dass die Notenbank zuletzt selbst die Wachstumserwartungen gedämpft und eine Stagnation der britischen Wirtschaft im vierten Quartal angedeutet habe. Hinzu komme: Eine zeitnahe Zinssenkung der Europäischen Zentralbank erscheine aktuell zwar nicht unmöglich, aber doch eher unwahrscheinlich. Der Zinsvorteil des Pfundes im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung könnte also weiter schrumpfen. (Ausgabe vom 02.01.2025) (05.01.2026/alc/a/a)


