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Britische Jahresinflationsrate bald jenseits der 2%
18.10.16 09:50
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Großbritannien verharrte der Anstieg der Konsumentenpreise bei 0,6% in der Jahresrate im August, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Für den September würden die Analysten angesichts angezogener Benzinpreise - einen Aufwärtstrend gebe es hier nicht nur auf der Monatsebene sondern erstmals seit August 2013 auch im Jahresvergleich - eine Jahresrate von 0,9% erwarten. Ab den Oktoberdaten dürften sich dann auch die Effekte der deutlichen Abwertung des Britischen Pfundes auf die Lebenshaltungskosten preistreibend niederschlagen.
Schon ab dem 2. Quartal 2017 sollte die Jahresrate klar jenseits der 2%-Marke liegen, dem Inflationsziel der BoE. Für 2016 würden die Analysten im Jahresdurchschnitt nur einen Zuwachs bei der Inflation von 0,6% erwarten, 2017 und 2018 dürften aber die Zuwächse bei 2,9% bzw. 2,8% liegen. Zumindest mit Blick auf 2017 werde die BoE aber nach Erachten der Analysten keineswegs die geldpolitische Bremse betätigen, da die konjunkturellen Risiken nach dem Brexit-Votum überwiegen würden.
In den USA sollten die Konsumentenpreise im September bei einem Monatszuwachs von 0,3% in der Jahresrate auf 1,5% klettern. Bei der Kernrate, die die volatilen Komponenten der Nahrungsmittel- und Energiepreise nicht berücksichtige, würden die Analysten bei einem Monatszuwachs von 0,2% mit einer unveränderten Jahresrate von 2,3% kalkulieren. Perspektivisch würden die Analysten die Kernrate nur knapp oberhalb der 2% Marke sehen (Jahresdurchschnitt in 2016: 2,2%, gefolgt von je 2,1% in 2017 und 2018).
Bei der allgemeinen Inflationsrate würden die Analysten für 2016 einen jahresdurchschnittlichen Zuwachs von 1,3% erwarten (2017 und 2018 je 2,1%). Fazit: Die US-Notenbank werde bei ihrem Prozess der Straffung der Geldpolitik weiterhin sehr moderat vorgehen. Mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen um je 25 BP würden die Analysten erst in 2017 und 2018 rechnen. (18.10.2016/alc/a/a)
Für den September würden die Analysten angesichts angezogener Benzinpreise - einen Aufwärtstrend gebe es hier nicht nur auf der Monatsebene sondern erstmals seit August 2013 auch im Jahresvergleich - eine Jahresrate von 0,9% erwarten. Ab den Oktoberdaten dürften sich dann auch die Effekte der deutlichen Abwertung des Britischen Pfundes auf die Lebenshaltungskosten preistreibend niederschlagen.
In den USA sollten die Konsumentenpreise im September bei einem Monatszuwachs von 0,3% in der Jahresrate auf 1,5% klettern. Bei der Kernrate, die die volatilen Komponenten der Nahrungsmittel- und Energiepreise nicht berücksichtige, würden die Analysten bei einem Monatszuwachs von 0,2% mit einer unveränderten Jahresrate von 2,3% kalkulieren. Perspektivisch würden die Analysten die Kernrate nur knapp oberhalb der 2% Marke sehen (Jahresdurchschnitt in 2016: 2,2%, gefolgt von je 2,1% in 2017 und 2018).
Bei der allgemeinen Inflationsrate würden die Analysten für 2016 einen jahresdurchschnittlichen Zuwachs von 1,3% erwarten (2017 und 2018 je 2,1%). Fazit: Die US-Notenbank werde bei ihrem Prozess der Straffung der Geldpolitik weiterhin sehr moderat vorgehen. Mit einer weiteren Anhebung der Leitzinsen um je 25 BP würden die Analysten erst in 2017 und 2018 rechnen. (18.10.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


