Erweiterte Funktionen
Britische Inflation gibt Lebenszeichen von sich
13.04.16 10:05
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Veröffentlichung der Inflationsdaten in Großbritannien für März dürfte den Währungshütern der Bank of England neuen Gesprächsstoff liefern, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So habe die Jahresrate der Konsumentenpreise im vergangenen Monat auf 0,5% gg. Vj. angezogen - dies sei immerhin der höchste Stand seit 15 Monaten. Wenngleich einige Inflationstreiber aufgrund der früheren Osterfeiertage nur temporärer Natur gewesen seien und sich im April wieder umkehren dürften, habe die Teuerung ihr Tief hinter sich gelassen und schraube sich langsam höher. Zudem sei der in Britischen Pfund denominierte Preis für Öl der Sorte Brent seit Februar um rund 26% gestiegen.
Mittelfristig würden sich in Großbritannien also die ersten vagen Anzeichen für eine steigende Inflation erkennen lassen. Zwar sei nicht mit einer schnellen geldpolitischen Reaktion zu rechnen, interessant werde aber zu sehen sein, wie die britischen Währungshüter diese Entwicklung in ihren Diskussionen rund um die nächste Zinsentscheidung am Donnerstag aufnehmen würden. Das Pfund habe nach der Veröffentlichung der Preisdaten zulegen können, der Euro sei gegenüber der britischen Valuta temporär wieder unter die Marke von 0,80 GBP zurückgefallen.
In Schweden habe die Inflation im März auf 0,8% gg. Vj. und damit auf den höchsten Stand seit drei Jahren angezogen. Wenngleich auch hier der frühe Ostertermin eine Rolle spiele, würden langsam auch die Preise von Kleidung und Lebensmitteln wieder anziehen. Vor dem Hintergrund des zuletzt nahezu herausragenden Wachstums - in Schweden habe das BIP im 4. Quartal 2015 um 4,5% gg. Vj. gesteigert werden können - habe die Riksbank derzeit keinen Grund, über weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen nachzudenken.
Die Pressenachricht, dass sich Saudi-Arabien in Verhandlungen mit Russland dazu bereit erklärt habe, zur Stützung der Ölpreise einen Beschluss zur Begrenzung der Fördermengen auch ohne eine Beteiligung des Irans herbeizuführen, habe gestern zu einem deutlichen Preisanstieg beim "Schwarzen Gold" geführt. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent sei dabei mit gut 44 USD auf den höchsten Stand seit Dezember 2015 gestiegen. Am 17. April würden sich mindestens 16 erdölexportierende Länder in Doha treffen, um über eine mögliche Fördermengenbegrenzung auf den Niveaus vom Januar zu beraten. (13.04.2016/alc/a/a)
So habe die Jahresrate der Konsumentenpreise im vergangenen Monat auf 0,5% gg. Vj. angezogen - dies sei immerhin der höchste Stand seit 15 Monaten. Wenngleich einige Inflationstreiber aufgrund der früheren Osterfeiertage nur temporärer Natur gewesen seien und sich im April wieder umkehren dürften, habe die Teuerung ihr Tief hinter sich gelassen und schraube sich langsam höher. Zudem sei der in Britischen Pfund denominierte Preis für Öl der Sorte Brent seit Februar um rund 26% gestiegen.
In Schweden habe die Inflation im März auf 0,8% gg. Vj. und damit auf den höchsten Stand seit drei Jahren angezogen. Wenngleich auch hier der frühe Ostertermin eine Rolle spiele, würden langsam auch die Preise von Kleidung und Lebensmitteln wieder anziehen. Vor dem Hintergrund des zuletzt nahezu herausragenden Wachstums - in Schweden habe das BIP im 4. Quartal 2015 um 4,5% gg. Vj. gesteigert werden können - habe die Riksbank derzeit keinen Grund, über weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen nachzudenken.
Die Pressenachricht, dass sich Saudi-Arabien in Verhandlungen mit Russland dazu bereit erklärt habe, zur Stützung der Ölpreise einen Beschluss zur Begrenzung der Fördermengen auch ohne eine Beteiligung des Irans herbeizuführen, habe gestern zu einem deutlichen Preisanstieg beim "Schwarzen Gold" geführt. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent sei dabei mit gut 44 USD auf den höchsten Stand seit Dezember 2015 gestiegen. Am 17. April würden sich mindestens 16 erdölexportierende Länder in Doha treffen, um über eine mögliche Fördermengenbegrenzung auf den Niveaus vom Januar zu beraten. (13.04.2016/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


