Erweiterte Funktionen
Britische Inflation im Aufwärtsmodus
14.12.16 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die britische Konsumentenpreise zogen im November auf 1,2% in der Jahresrate an und fielen damit etwas höher aus als die Markterwartungen (1,1%), angetrieben auch von höheren Preisen für Nahrungsmittel, Kleidung und IT-Ausstattung durch die Pfund-Abwertung seit dem "Brexit-Votum" vom Juni, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die Pfund-Stärke seit Mitte Oktober 2016 sollte nur ein kurzfristiges Intermezzo sein (die Analysten würden per Ende 2007 zum Euro Kurse von 1,00 GBP erwarten). Sollte die Pfund-Stärke indes noch länger anhalten, könnte sich ihre Inflationsprognose für 2017 als zu hoch erweisen. Bisher würden sie für 2017 im Jahresdurchschnitt mit einem Inflationsanstieg von 2,8% (2018: 2,6%) unterstellen. Sie würden aber nicht daran zweifeln, dass die BoE ein Überschießen der Teuerung über das mittelfristige Inflationsziel von 2% wegen der nur sehr gedämpften Wachstumsaussichten zumindest temporär tolerieren werde.
In Schweden habe in Inflation in November mit 1,4% in der Jahresrate auf das höchste Niveau seit März 2012 angezogen. Auch die Jahresrate der Kerninflation habe sich weiter auf 1,6% (Oktober: 1,4%) befestigt. Damit seien zwar die entsprechenden Projektionen der Notenbank um je 0,1 Prozentpunkte unterschritten worden. Da aber die Inflationsraten bei den höheren Ölpreisen weiter in Richtung der Zielmarke der Notenbank (2,0%) tendieren dürften, würden die Analysten auf der nächsten Notenbanksitzung am 20. Dezember keine Veränderung beim Leitzinsniveau von derzeit -0,50% erwarten. Die Schwedische Krone habe zum Euro nur temporär leicht zulegen können.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland hätten zwar zum Jahresabschluss 2016 auf dem Novemberniveau (13,8 Punkte) stagniert. Die ZEW-Lagebeurteilung habe aber weiter um 4,7 auf 63,5 Punkte zulegen können. Das sei das höchste Niveau in diesem Jahr. Die ZEW-Erwartungen hätten in diesem Jahr nur im Juni (mit 19,2 Punkten) höher als zum 2016erJahresabschluss gelegen. Daher würden die Analysten zuversichtlich bleiben, dass das gesamtwirtschaftliche Wachstumsmomentum im 2016er Schlussquartal höher ausfallen dürfte als der nur "magere" Zuwachs von 0,2% im Quartalsvergleich im Zeitraum von Juli bis September. (14.12.2016/alc/a/a)
Die Pfund-Stärke seit Mitte Oktober 2016 sollte nur ein kurzfristiges Intermezzo sein (die Analysten würden per Ende 2007 zum Euro Kurse von 1,00 GBP erwarten). Sollte die Pfund-Stärke indes noch länger anhalten, könnte sich ihre Inflationsprognose für 2017 als zu hoch erweisen. Bisher würden sie für 2017 im Jahresdurchschnitt mit einem Inflationsanstieg von 2,8% (2018: 2,6%) unterstellen. Sie würden aber nicht daran zweifeln, dass die BoE ein Überschießen der Teuerung über das mittelfristige Inflationsziel von 2% wegen der nur sehr gedämpften Wachstumsaussichten zumindest temporär tolerieren werde.
In Schweden habe in Inflation in November mit 1,4% in der Jahresrate auf das höchste Niveau seit März 2012 angezogen. Auch die Jahresrate der Kerninflation habe sich weiter auf 1,6% (Oktober: 1,4%) befestigt. Damit seien zwar die entsprechenden Projektionen der Notenbank um je 0,1 Prozentpunkte unterschritten worden. Da aber die Inflationsraten bei den höheren Ölpreisen weiter in Richtung der Zielmarke der Notenbank (2,0%) tendieren dürften, würden die Analysten auf der nächsten Notenbanksitzung am 20. Dezember keine Veränderung beim Leitzinsniveau von derzeit -0,50% erwarten. Die Schwedische Krone habe zum Euro nur temporär leicht zulegen können.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland hätten zwar zum Jahresabschluss 2016 auf dem Novemberniveau (13,8 Punkte) stagniert. Die ZEW-Lagebeurteilung habe aber weiter um 4,7 auf 63,5 Punkte zulegen können. Das sei das höchste Niveau in diesem Jahr. Die ZEW-Erwartungen hätten in diesem Jahr nur im Juni (mit 19,2 Punkten) höher als zum 2016erJahresabschluss gelegen. Daher würden die Analysten zuversichtlich bleiben, dass das gesamtwirtschaftliche Wachstumsmomentum im 2016er Schlussquartal höher ausfallen dürfte als der nur "magere" Zuwachs von 0,2% im Quartalsvergleich im Zeitraum von Juli bis September. (14.12.2016/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


