Britische Inflation im Aufwärtsmodus


17.10.16 11:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Während aus den USA in der kommenden Woche vor allem die regionalen Sentimentindices (Empire State Index, Philly FED-Index) im Fokus stehen und eher gemischte Signale zu liefern drohen, wird in Großbritannien zunehmend spannend, ob die massive Abwertung des Britischen Pfundes in den vergangenen Wochen erste Spuren hinterlässt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Tatsächlich würden die Analysten damit rechnen, dass die britische Inflation im September zugelegt habe und sich die Jahresrate von 0,6% auf 0,9% geschraubt habe. Ursache für das Plus sei aber wohl zunächst vor allem die Benzinpreisentwicklung. Basiseffekte dürften in den kommenden Monaten für eine Aufwärtsbewegung bei der Inflation sorgen. Ab Oktober würden die Analysten dann zusätzlich damit rechnen, dass sich das schwache Pfund Sterling auf die Preise abwälze ("importierte Inflation"), sodass die Teuerung 2017 bis auf durchschnittlich 2,9% anziehen sollte. (Ausgabe vom 14.10.2016) (17.10.2016/alc/a/a)