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Breit angelegte Lockerung der Geldpolitik dürfte das globale Wachstum stabilisieren
18.09.19 13:00
SYZ Asset Management
Genf (www.anleihencheck.de) - Die Handelsspannungen und globalen Wachstumsunsicherheiten werden weiter bestehen bleiben und mit ihnen auch die Abwärtsrisiken für Stimmung und Konjunktur, so Adrien Pichoud, Chief Economist und Portfolio Manager bei SYZ Asset Management.
Derzeit verlangsame sich das Wachstum der Weltwirtschaft. Grund seien die nachlassende zyklische Dynamik, die schwächere Industrietätigkeit sowie die Unsicherheiten um den Welthandel und die geopolitischen Bedingungen. Gleichzeitig gebe es jedoch Faktoren, die das Wirtschaftswachstum bislang noch unterstützen würden: Die robuste Dienstleistungstätigkeit sowie der weiterhin hohe Verbrauch der privaten Haushalte - und das bei rückläufiger Arbeitslosigkeit, lockeren Finanzierungsbedingungen und gestiegenen Immobilienpreisen.
"Diese Zweiteilung des globalen makroökonomischen Umfelds wird immer stärker. Die Kluft zwischen Industrie- und Dienstleistungstätigkeit kann allerdings nicht ewig breiter werden", so Pichoud. Ob sich die zunehmenden Bedenken bezüglich des Ausblicks für die Weltwirtschaft als haltlos erweisen würden oder ihre Bestätigung finden würden, hänge davon ab, welcher Sektor den Trend durchbreche.
Womit rechne SYZ Asset Management? "Die breit angelegte Lockerung der Geldpolitik dürfte den Inlandsverbrauch in den Industriestaaten unterstützen und das globale Wachstum stabilisieren - zwar auf geringem Niveau, aber im positiven Bereich", sage Maurice Harari, Senior Portfolio Manager bei SYZ Asset Management. "Wir verschieben die Struktur der Portfolios in Richtung von defensiveren Märkten und Vermögenswerten, ohne jedoch die Ausgewogenheit der Portfolios zu verändern."
"Die Gefahr besteht aktuell vor allem darin, der Versuchung nachzugeben, unbegründet auf das eine oder das andere zu setzen und damit die Allokation zu destabilisieren", erläutere Pichoud. (18.09.2019/alc/a/a)
Derzeit verlangsame sich das Wachstum der Weltwirtschaft. Grund seien die nachlassende zyklische Dynamik, die schwächere Industrietätigkeit sowie die Unsicherheiten um den Welthandel und die geopolitischen Bedingungen. Gleichzeitig gebe es jedoch Faktoren, die das Wirtschaftswachstum bislang noch unterstützen würden: Die robuste Dienstleistungstätigkeit sowie der weiterhin hohe Verbrauch der privaten Haushalte - und das bei rückläufiger Arbeitslosigkeit, lockeren Finanzierungsbedingungen und gestiegenen Immobilienpreisen.
Womit rechne SYZ Asset Management? "Die breit angelegte Lockerung der Geldpolitik dürfte den Inlandsverbrauch in den Industriestaaten unterstützen und das globale Wachstum stabilisieren - zwar auf geringem Niveau, aber im positiven Bereich", sage Maurice Harari, Senior Portfolio Manager bei SYZ Asset Management. "Wir verschieben die Struktur der Portfolios in Richtung von defensiveren Märkten und Vermögenswerten, ohne jedoch die Ausgewogenheit der Portfolios zu verändern."
"Die Gefahr besteht aktuell vor allem darin, der Versuchung nachzugeben, unbegründet auf das eine oder das andere zu setzen und damit die Allokation zu destabilisieren", erläutere Pichoud. (18.09.2019/alc/a/a)


