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Brasiliens Notenbank folgt der nachgebenden Inflation
23.02.17 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Brasilien hat sich der dis-inflationäre Trend auch bis zur Mitte des laufenden Monats fortgesetzt, wenn auch etwas weniger stark als erwartet, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Wie die nationale Statistikbehörde IBGE gestern mitgeteilt habe, sei die Jahresrate der allgemeinen Verbraucherpreise zwischen Mitte Januar und Mitte Februar von 5,9% auf 5,0% zurückgegangen. Das Statistikamt ermittle auch zur Monatsmitte die landesweiten Preissteigerungen (IPCA-15). Demnach habe sich auch die um Nahrungsmittel und Energieausgaben bereinigte Kerninflation von 5,5% im Vormonat auf jetzt 5,0% abgeschwächt. Damit würden sich voraussichtlich auch die Inflationserwartungen zeitverzögert abschwächen. Mit nachlassendem Preisdruck und der inzwischen realistischen Möglichkeit, die Inflationserwartungen künftig nahe dem Inflationsziel der Notenbank bei 4,5% zu verankern, würden die Analysten mit weiteren Zinssenkungen rechnen. Insofern sei die gestrige Rücknahme des Schlüsselzinses (SELIC) um 75 Basispunkte auf 12,25% kaum überraschend gewesen. Insgesamt würden die Analysten bis zur Mitte kommenden Jahres weitere Herabsetzungen des Leitzinses auf schließlich 8,50% unterstellen. (23.02.2017/alc/a/a)
Wie die nationale Statistikbehörde IBGE gestern mitgeteilt habe, sei die Jahresrate der allgemeinen Verbraucherpreise zwischen Mitte Januar und Mitte Februar von 5,9% auf 5,0% zurückgegangen. Das Statistikamt ermittle auch zur Monatsmitte die landesweiten Preissteigerungen (IPCA-15). Demnach habe sich auch die um Nahrungsmittel und Energieausgaben bereinigte Kerninflation von 5,5% im Vormonat auf jetzt 5,0% abgeschwächt. Damit würden sich voraussichtlich auch die Inflationserwartungen zeitverzögert abschwächen. Mit nachlassendem Preisdruck und der inzwischen realistischen Möglichkeit, die Inflationserwartungen künftig nahe dem Inflationsziel der Notenbank bei 4,5% zu verankern, würden die Analysten mit weiteren Zinssenkungen rechnen. Insofern sei die gestrige Rücknahme des Schlüsselzinses (SELIC) um 75 Basispunkte auf 12,25% kaum überraschend gewesen. Insgesamt würden die Analysten bis zur Mitte kommenden Jahres weitere Herabsetzungen des Leitzinses auf schließlich 8,50% unterstellen. (23.02.2017/alc/a/a)
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