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Brasilien: Notenbank senkt Leitzins auf 12,25%
27.02.17 09:45
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Der erhoffte Impuls für die Wirtschaft in Brasilien lässt trotz Fußball WM und Olympischen Spielen auf sich warten, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Das BIP für 2016 werde mit -3,8% erwartet. Für 2017 liege die Schätzung bei +0,7%. Sorgen bereite der brasilianischen Notenbank die hohe Inflation von 8,8% und die Arbeitslosigkeit von 6,8% (beides Werte für das Gesamtjahr 2016). Die Inflationsprognosen seien derzeit leicht rückläufig. Da aber in den letzten Monaten der Rohölpreis deutlich gestiegen sei, sei es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die Inflationsprognose angehoben werden müsse. Das führe die Notenbank in eine Pattsituation. Gestern habe die Notenbank den Leitzins von 13% auf 12.25% reduziert, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Gleichzeitig reduziere eine steigende Inflationserwartung die Möglichkeit weiterer Senkungen deutlich.
Fakt sei, dass das Brasilianische Real zu den klassischen Rohstoffwährungen (Rohöl) zähle und auch weiterhin mit hohen Zinsen Spekulanten anlocken werde. Fazit: Solange die Nachfrage nach Rohstoffen zu Preissteigerungen, speziell bei Rohöl, führe, könnte auch das Brasilianische Real an Wert zulegen und umgekehrt. (27.02.2017/alc/a/a)
Das BIP für 2016 werde mit -3,8% erwartet. Für 2017 liege die Schätzung bei +0,7%. Sorgen bereite der brasilianischen Notenbank die hohe Inflation von 8,8% und die Arbeitslosigkeit von 6,8% (beides Werte für das Gesamtjahr 2016). Die Inflationsprognosen seien derzeit leicht rückläufig. Da aber in den letzten Monaten der Rohölpreis deutlich gestiegen sei, sei es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die Inflationsprognose angehoben werden müsse. Das führe die Notenbank in eine Pattsituation. Gestern habe die Notenbank den Leitzins von 13% auf 12.25% reduziert, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Gleichzeitig reduziere eine steigende Inflationserwartung die Möglichkeit weiterer Senkungen deutlich.
Fakt sei, dass das Brasilianische Real zu den klassischen Rohstoffwährungen (Rohöl) zähle und auch weiterhin mit hohen Zinsen Spekulanten anlocken werde. Fazit: Solange die Nachfrage nach Rohstoffen zu Preissteigerungen, speziell bei Rohöl, führe, könnte auch das Brasilianische Real an Wert zulegen und umgekehrt. (27.02.2017/alc/a/a)
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